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Gattung: Vallisneria (Wasserschraube)

Zur Gattung gehören ca. 6 Arten.
In Europa nur 1 Art:


Vallisneria spiralis
L.
(
Gewöhnliche Wasserschraube)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

IV - IX, Stehende Gewässer
              Bouchemaine, Maine et Loire (Benoit Bock September 2019)

Synonyme:
Vallisneria aethiopica Fenzl; Vallisneria jacquiniana Spreng.; Vallisneria jacquinii Savi; Vallisneria micheliana Spreng.; Vallisneria michelii Savi; Vallisneria pusilla Barbieri ex Bertol.

English name:
Tape Grass

Nom francais:
Vallisnérie spiralée

Nome italiano:
Vallisneria spiralata

Verbreitung in Deutschland:
Stellenweise eingebürgerter Neophyt (Verwilderte Aquarienpflanze)
Einzelfunde Z-Franken, Karlsruhe, W Trier, S-Münsterland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: mit Einbürgerungstendenz?, Berlin: unbeständig, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, France, Italy, Sardinia, Croatia, Montenegro, Albania, Greece (Sterea Ellas, N- Central, N- East), 
Bulgaria, Romania, Ukraine, European Russia, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Turkmenistan, Tajikistan, Uzbekistan, China, Japan, Turkey, Egypt, European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Syria, Afghanistan, Pakistan, Burma, India, Assam, Bangladesh, Jammu & Kashmir, Thailand, Algeria, Ghana, Mali, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Congo, Equatorial Guinea, Rwanda, Chad, Ethiopia, Sudan, Kenya, Tanzania, Uganda, Malawi, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Natal

Eingebürgert in:
*Austria, *Germany, Switzerland, 
*Belgium, *Netherlands, *Hungary, *Czech Republic, *Slovakia, *Poland
*Reunion, *Mauritius, *Hawaii

Häufige Aquarienpflanze
In Deutschland nur männliche Pflanzen, die selten zum Blühen kommen.

Etymologie:
- Vallisneria: benannt nach Antonio Vallisneri (1661 - 1730), italienischer Naturwissenschaftler
- spiralis: spiralig gewunden

Sehr ähnlich ist Vallisneria americana Micheaux, die jedoch nur in Nordamerika vorkommt.
Sie unterscheiden sich jedoch genetisch.

 

 

 

Pflanze 20 - 100 cm groß
im Boden wurzelnd


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

Weibliche Blüten einzeln auf langen, spiralig gedrehten, dünnen Stielen, auf der Wasseroberfläche schwimmend, nach der Befruchtung ziehen sich die Blütenstiele korkenzieherartig ein, wodurch die Früchte unter die Wasseroberfläche gezogen werden


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Weibliche Blüten mit schlankem Fruchtknoten


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

Weibliche Blüten mit 3 grünlichen 2 - 4 mm langen Lelchblättern,  3 papillöse Narben
von einer Spatha umschlossen


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

Männliche Blüten  sehr klein, meist nur 2 Staubblätter, in bis 7 cm langen, von einer Spatha umhüllten Knäueln, am Grund wachsend; bei Reife öffnet sich die Spatha und entlässt die Staubblätter, die aufteigen und wie ein Boot über die Wasseroberfläche treiben, wo sie mit etwas Glück auf eine offene weibliche Blüte stoßen


Photo und copyright Peter Dziuk

Frucht zylindrisch, 30 - 90 mm lang, mit zahlreichen Samen

 

Blätter zu 5 - 20 rosettig, oft schraubig gedreht, bis 50 cm lang, 5 - 10 mm breit, 
bandförmig, flutend


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Blätter mit 7 - 9 Blattnerven, weich, oberwärts etwas gezähnt, Blattspitze +/- stumpf


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset