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Artemisia - Pflanze größer 30 cm, Blätter gefiedert oder fiederteilig, Blattabschnitte breit, oberseits behaart,
Blütenstand reich verzweigt

Köpfchen 2 - 3 mm im Durchmesser
Fiederabschnitte +/- stumpf, Stängel stumpf gerillt
Mittlere Stängelblätter ohne nebenblattähnliche Öhrchen
> 1

Köpfchen 4 - 6 mm im Durchmesser
Fiederabschnitte +/- spitz, Stängel tief gerillt
Mittlere Stängelblätter mit nebenblattähnlichen Öhrchen
> 2


Photo und copyright Prof. Dr. Martin Schnittler

 

1     Mittlere Stängelblätter ohne nebenblattähnliche Öhrchen


Artemisia absinthium L.
(Wermut)

VIII - IX, Felsen, Ruderalstellen (0 - 1100 m)
                 Eselsburg, Eselsburger Tal, Baden- Württemberg (15.09.2007)
                 Garda, La Rocca, Italien (17.08.2011)

Synonyme:
Artemisia baldaccii Degen

English name:
Absinthe Wormwood

Nom francais:
Absinthe

Nome italiano: 
Assenzio vero

Verbreitung in Deutschland:
Osten und Mitte verbreitet; 
Nordwesten, Westen und Süden zerstreut, südlich Donau selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: Neophyt, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 2 (stark gefährdet) [Neophyt], Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: unbeständig, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Andorra, France, Corsica, Sardinia, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece, 
England, Channel Isl., Ireland, Denmark, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Liechtenstein, Norway, Sweden, Finland, Czech Republic, Slovakia, Poland, Hungary, Romania, Bulgaria, Turkey, Estonia, Latvia, Lithuania, Belarus, Moldova, Ukraine, Crimea, Kazakhstan, Kyrgyzstan, China, Afghanistan, Jammu & Kashmir, Pakistan, Iran, 
Morocco, Algeria

Eingebürgert in:
*Azores, *Canada, *USA, *Western Australia, *Queensland, *Tierra del Fuego, *Peru - middle Andes, *Argentina, *Brazil, *Chile, *Paraguay, *Ecuador, *Haiti, *Dominican Republic, *Bolivia, *Mexico, *Juan Fdz. Isl.

Etymologie:
- Artemisia: benannt nach der griechischen Göttin Artemis
- absinthium: griechischer Name für Wermut

Absinth, ist ein alkoholisches Getränk, das traditionell aus Wermutkraut, Anis, Fenchel und einer je nach Rezeptur unterschiedlichen Reihe weiterer Kräuter sowie Alkohol hergestellt wird.

Wermut ist ein mit Wermutkraut, Gewürzen und Kräutern angereicherter Wein mit einem Alkoholgehalt von 14,5 - 21,9 % Alkohol.

 

 

60 - 120 cm großer Halbstrauch
weiß- bis graufilzig, bitter schmeckend

Blütenstand rispig, reich verzweigt

obere Stängelblätter ungeteilt

Köpfchen kugelig, 2 - 4 mm im Durchmesser
hängend, Blüten gelb
, Hüllblätter seidig behaart

Mittlere Stängelblätter fiederschnittig, 
Blattstielgrund ohne nebenblattähnliche Öhrchen

Blätter beiderseits seidig- filzig, Blattabschnitte 2 - 4 mm breit, stumpf

 

 

2     Mittlere Stängelblätter mit nebenblattähnlichen Öhrchen


Artemisia sieversiana
Ehrh. ex Willd.
(Sievers Beifuß)


Photo und copyright Martin Schnittler

VII - IX, Ruderalstellen
                Gent, Hafen, Belgien (Filip Verloove 25.05.2017)

Synonyme:
Artemisia controversa Jan ex DC.

English name:
Sievers' Mugwort

Verbreitung in Deutschland:
Adventivfunde in BE, BY (Oberlaimbach), MV und SN.

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Russia, China, India,
Tibet, Pakistan, Afghanistan

Eingebürgert in
*Germany,
*Belgium,
*Poland, *Slovakia, *Estonia, *Latvia, *Lithuania, *Belarus, *Moldova, *Ukraine

Etymologie:
- Artemisia: benannt nach der griechischen Göttin Artemis
- sieversiana: benannt nach Johann August Carl Sievers (1762 - 1795), deutscher Botaniker, in Russland und in der Mongolei tätig.

 

 

60 - 120 cm große Staude
weiß- bis graufilzig, Blütenstand rispig, reich verzweigt


Photo und copyright Martin Schnittler

Köpfchen 4 - 6 mm im Durchmesser


Photo und copyright Martin Schnittler

Stängel deutlich gerillt, 
mittlere Stängelblätter am Grund mit nebenblattähnlichen Öhrchen (siehe Markierung)


Photo und copyright Martin Schnittler

Blätter beiderseits seidig- filzig, Abschnitte 1 - Ordung eiförmig,
Endabschnitte lanzettlich, +/- spitz, 


Photo und copyright Martin Schnittler