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Artemisia - Pflanze größer 20 cm, Blätter gefiedert oder fiederteilig, Blattabschnitte schmal, linealisch, filzig,
Köpfchen eiförmig, wenigblütig, Endabschnitte der Blätter 5 - 12 mm
- Verbreitung im Gebiet: Deutschland, Österreich, Balkan -

Diploid
Köpfchen 2 - 3 mm lang
> 1


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Hexaploid
Köpfchen 6 - 8 mm lang
> 2


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

 

1      Köpfchen 2 - 3 mm lang


Artemisia repens
Pall. ex Willd.
(Kriechender Beifuß)

VII - IX, Sandtrockenrasen
                Sandhausen, Baden Württemberg, 110 m ü.M. (10.08.2008)

Synonyme:
Artemisia austriaca var. advena Rech.f.

English name:
Creeping Wormwood

Verbreitung in Deutschland:
Wenige Funde in BE, BW, HE, TH und ST
Vermutlich gehören die meisten (oder alle?) ruderalen Vorkommen von Artemisia austriaca  in Deutschland zu Artemisia repens

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Russia, China

Eingebürgert in:
*Germany, *Austria

Diploid 2n = 16

Etymologie:
- Artemisia: benannt nach der griechischen Göttin Artemis
- repens: kriechend

 

 

 

 

Pflanze 20 - 60  cm groß, rispig, 
nicht aromatisch riechend

Blütenköpfe 2 - 3 mm lang, eiförmig, nickend,
mit 10 - 20 Blüten


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Hüllblätter abstehend kurzhaarig, wenigblütig, Blüten rotgelb, behaart


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Laubblätter seidig behaart, glänzend grauweiß, 2- fach fiederteilig, mit geöhrtem Blattgrund
Blattzipfel 5 - 10 mm lang, 1 mm breit, büschelig gehäuft, stumpf

 

 

2       Köpfchen 6 - 8 mm lang


Artemisia austriaca Jacq.
(Österreichischer Beifuß)


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

VII - IX, Sandtrockenrasen, Strände
                Olenewka, Krim, 2 m ü.M. (Pavel Yevseyenkov 16.09. 2011)

Synonyme:
Absinthium trifidum Schrank; Artemisia alba Habl.; 

English name:
Austrian Wormwood

Verbreitung in Deutschland:
Einzelfunde Osten, Franken, Saarland (durchweg Bestimmung unsicher, Funde beziehen sich möglicherweise weitgehend oder vollständig auf Artemisia repens, fide AMARELL

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: mit Einbürgerungstendenz, Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: unbeständig, Hamburg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: unbeständig, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Thüringen: 3 (gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, 
Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo,
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Turkey, Estonia, Lithuania, Moldova, Russia, Ukraine, Crimea, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Iran, China

Eingebürgert in:
*Germany, 
*Norway, *Belgium, *Belarus, *Latvia

Hexaploid 2n = 48

Etymologie:
- Artemisia: benannt nach der griechischen Göttin Artemis
- austriaca: aus Österreich

Zuordnung der Funde wegen der problematischen Abgrenzung zu Artemisia repens oft unklar.

 

 

 

Pflanze 20 - 60  cm groß, rispig, oft mit langen Seitenästen
nicht aromatisch riechend


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

Blütenköpfe 6 - 8 mm lang, 3 - 4 mm breit, eiförmig, nickend, mit 10 - 20 Blüten
Hüllblätter abstehend kurzhaarig, Blüten rotgelb, behaart

 

Laubblätter seidig behaart, glänzend grauweiß, 2- fach fiederteilig, mit geöhrtem Blattgrund
Blattzipfel 5 - 10 mm lang, 1 mm breit, büschelig gehäuft