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Artemisia - Pflanze größer 20 cm, Blätter gefiedert oder fiederteilig, Blattabschnitte schmal, linealisch, filzig,
Köpfchen eiförmig, wenigblütig, Endabschnitte der Blätter 5 - 12 mm
- Verbreitung im Gebiet: Deutschland, Österreich, Frankreich (Atlantikküste), Balkan -

Die anderen Unterarten von Artemisia campestris sind nur im Jugendstadium schwach behaart und zur Blütezeit +/- kahl

Felsbewohner
Blütenstandsäste +/- aufrecht
Blattzipfel ca. 1 mm breit
> 1


Photo und copyright Michael Hassler

Bewohner der Dünen der Ostsee
Blütenstandsäste nickend
Blattzipfel > 1 mm breit
> 2


Photo und copyright Michael Hassler

 

1      Felsbewohner, Blattzipfel ca. 1 mm breit, Blütenstandsäste aufrecht


Filziger Feld- Beifuß
(Artemisia campestris ssp.
lednicensis (Spreng.) Greuter & Raab-Straube)


Photo und copyright Michael Hassler

VIII - X, Kalkarme Felsen
                Dörscheid, Rheinhänge, Rheinland- Pfalz (Michael Hassler 22.09.2013)

Synonyme:
Artemisia lednicensis Rochel ex Spreng.

English name:
Tomentose Wormwood

Verbreitung in Deutschland:
Selten in Bayern, Rheinland- Pfalz, Nordrhein- Westfalen, Thüringen, Sachsen

Gefährdung in Deutschland:
Noch nicht bewertet

Weltweite Verbreitung:
Germany, ?Austria
Serbia, Kosovo
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania

Etymologie:
- Artemisia: benannt nach der griechischen Göttin Artemis
- campestris: Feld
- lednicensis: evt. benannt nach der tschechischen Stadt Lednice (deutsch: Eisgrub)

 

 

 

Pflanze 30 - 60  cm groß,
liegend oder aufrecht, stark verholzend

 

Pflanze rispig, mit +/- langen Seitenästen, nicht aromatisch riechend

Köpfchen eiförmig, aufrecht, sitzend oder kurz gestielt, 2 - 3 mm lang, 
mit 5 - 10 Blüten, Hüllblätter +/- kahl


Photo und copyright Michael Hassler

Stängel meist rot, bleibend seidig behaart
Stängelblätter fiederteilig, 5 - 15 mm lang, 0,5 - 1 mm breit, 
 seidig behaart, Blattstielgrund mit nebenblattähnlichen Öhrchen


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2       Bewohner der Dünen der Ostsee, Blütenstandsäste nickend, Blattzipfel > 1 mm breit


Strand- Feld- Beifuß
(Artemisia campestris ssp. sericea
(Fr.) Lemke & Rothm.)


Photo und copyright Michael Hassler

VIII - X, Dünen der Ostsee
                Vilmnitz, Insel Rügen (Michael Hassler 04.05.2022)

Synonyme:
Artemisia campestris ssp. inodora M.Bieb ex Nyman

English name:
Inodorate Wormwood

Verbreitung in Deutschland:
Selten Mecklenburg Vorpommern, Schleswig- Holstein

Gefährdung in Deutschland:
Noch nicht bewertet

Weltweite Verbreitung:
Germany, 
Denmark, Poland

Etymologie:
- Artemisia: benannt nach der griechischen Göttin Artemis
- campestris: Feld
- sericea: seidig
- inodora: ohne Geruch

Der Status dieser Unterart ist unklar. 
- Bei Kew sind die Unterarten ssp. sericea  und ssp. inodora Synonyme der ssp. campestris. Im Rothmaler 2022 ist die ssp. inodora ein Synonym der subsp. sericea. 
- Bei Kew wird dagegen die hauptsächlich asiatisch verbreitete Artemisia marschalliana Spreng.  (syn. Artemisia campestris var. maschalliana (Spreng.) Poljakov) als in Deutschland verbreitete Art geführt. Artemisia marschalliana wird von der Florenliste Deutschland nur als Form oder Varietät der ssp. campestris eingestuft, die evt. identisch ist mit der ssp. sericea.

 

 

 

Pflanze 30 - 60  cm groß

 

Blütenstandsäste +/- aufrecht, Köpfe 2 - 2,5 mm

 

Blattzipfel ca. 1 mm breit, bleibend seidig behaart