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Artemisia - Pflanze kahl oder nur teilweise behaart, Blätter gefiedert oder fiederteilig, 
Blattabschnitte schmal, linealisch, +/- wechselständig,
Köpfchen sitzend, eiförmig oder kugelig, 1 - 4 mm im Durchmesser

Verbreitung im Österreich, Serbien Kososvo
Salzsteppenpflanze, aromatisch riechend
Köpfchen eilänglich, mit 2 - 4 zwittrigen Blüten
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Photo und copyright Stefan Lefnaer

Weit verbreitete Art
Ruderalstellen, Trockenrasen, Dünen, nicht aromatisch riechend
Köpfchen eikugelig, mit 5 - 10 Blüten, äußere Blüten weiblich
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Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

 

1      Köpfchen eilänglich, mit 2 - 4 zwittrigen Blüten


Artemisia santonicum ssp. patens L.
(Abstehender Salzsteppen- Beifuß)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

IX - X, Salzsteppen 
            Salzlacke bei Podersdorf, Burgenland, ca. 120 m ü.M. (Stefan Lefnaer 12.10.2013)

Synonyme:
Ungarischer Beifuß
Artemisia maritima var. patens Neilr., Artemisia santonicum subsp. pannonica Gutermann

English name:
Patent Saline Wormwood

Weltweite Verbreitung:
Austria (Niederösterreich, Burgenland), 
Serbia, Kosovo,
Slovakia, Hungary, Romania, Turkey

Etymologie:
- Artemisia: benannt nach der griechischen Göttin Artemis
- santonicum: historischer Name für die getrockneten Blütenköpfe einiger Beifuß-Arten, die als Wurmmittel Verwendung fanden
- patens: abstehend, ausgebreitet

Stängel und Blätter von Artemisis santonicum ssp santonicum sind bleibend dicht filzig behaart, die Köpfchen hängen und enthalten 3 - 6 Blüten

 

 

 

Pflanze 30 - 60  cm groß,
stark verholzend, aromatisch riechend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Korbstand rispig, mit +/- aufrechten oder abstehenden, vielblütigen Seitenästen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Köpfchen eiförmig, aufrecht (var. erecta) oder hängend (var. salina), 2 - 3 mm lang, 1,5 mm breit, sitzend oder kurz gestielt, mit 2 - 4 Blüten, Hüllblätter +/- kahl, glänzend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Alle Blüten zwittrig, im oberen Teil rötlich


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel anfangs filzig behaart, später verkahlend, 
Blätter am Grund mit zerschlitzten Öhrchen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Pflanze mit büschelig beblätterten vegetativen Trieben


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter 2 - 3- fach fiederteilig, 10 - 20 mm lang, 7 - 15 mm breit, anfangs schwach seidig behaart, später verkahlend, Fiederabschnitte lanzettlich, 0,7 - 1 mm breit, spitz 


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

 

2        Köpfchen eikugelig, mit 5 - 10 Blüten, äußere Blüten weiblich


Artemisia campestris L.
(Feld- Beifuß)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

VIII - X, Ruderalstellen, Trockenrasen, Dünen (0 - 2600 m)
               Sandhausen, Pferdetriebsdüne, Baden- Württemberg (10.08.2008)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Artemisia araratica Krasch

English name:
Field Wormwood

Nom francais:
Armoise des champs

Nome italiano: 
Assenzio di campo

Verbreitung in Deutschland:
Osten, O-Niedersachsen, Franken, Pfalz, Oberrheinebene, Niederbayern verbreitet; Schleswig-Holstein zerstreut; restliches Gebiet selten oder adventive Einzelfunde 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Portugal, Spain, Andorra, 
France, Italy, Sicily, 
Croatia, Slovenia, Macedonia, 
England, Denmark, Netherlands, Belgium, Sweden, Finland, Czech Republic, Slovakia, Poland, Hungary, Romania, Bulgaria, Turkey, Russia, Ukraine, Crimea, Estonia, Latvia, Lithuania, Moldova, Azerbaijan,  China, Mongolia, Iran, Iraq
Algeria, Tunisia

Etymologie:
- Artemisia: benannt nach der griechischen Göttin Artemis
- campestris: Feld

 

 

 

Pflanze 30 - 60  cm groß,
liegend oder aufrecht, stark verholzend

Pflanze rispig, oft mit langen Seitenästen, nicht aromatisch riechend

Köpfchen eiförmig, aufrecht, sitzend oder kurz gestielt, 2 - 3 mm lang, 
mit 5 - 10 Blüten, Hüllblätter kahl


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Stängel meist rot, frühzeitig verkahlend

Stängelblätter fiederteilig, 5 - 15 mm lang, 0,5 - 1 mm breit, stachelspitzig, 
anfangs schwach seidig behaart, später verkahlend, Blattstielgrund mit nebenblattähnlichen Öhrchen