Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Unterarten von Carlina acaulis

Stängel meist gestreckt, selten gestaucht
Blätter kraus oder eingerollt, Fiederabschnitte mit verschmälertem Grund der Spindel ansitzend, deutlich voneinander getrennt
> 1

Stängel meist gestaucht
Blätter meist flach, Fiederabschnitte mit breitem Grund der Spindel ansitzend, 
durch den flügelig herablaufenden Rand miteinander verbunden
> 2


Photo und copyright Stefan Lefnaer

                                                                                                  

1     Blätter stark kraus, Endzipfel linealisch


Carlina acaulis ssp. caulescens (Lam.) Schübl. & G. Martens
(Krausblatt- Silberdistel)

VII - IX, Trockenrasen, Bergwiesen, Waldränder (0 - 2100 m)
                Hohenmemmingen, Baden-Württemberg, ca. 500 m ü.M. (02.08.2013)

Synonyme:
Carlina acaulis subsp. simplex (Waldst. & Kit.) Nyman (Name in der Flora Europaea)

Carlina caulescens Lam. 

English name:
Stalked Carline Thistle

Nom francais:
Carline caulescente, Carline simple

Nome italiano:
Carlina caulescente

Verbreitung in Deutschland:
Thüringer Wald, verbreitet Franken, Fränkische Alb, Schwäbische Alb, zerstreut Alpen und Alpenvorland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Hessen: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, Andorra, 
France, Italy, 
Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (N- Pindos, N- Central, N- East)
Liechtenstein, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria

Etymologie:
- Carlina: benannt nach Karl dem Großen (747 - 814), dem im Traum ein Engel eine Eberwurz  gezeigt haben soll, um seine Armee vor der Pest zu heilen
- acaulis: stängellos
- caulescens: mit Stängel

 

 

 

 

Pflanze 3 - 60 cm groß

Stängel meist gestreckt, selten gestaucht

Blätter kraus, Fiederabschnitte mit verschmälertem Grund der Spindel ansitzend, deutlich voneinander getrennt, Fiederabschnitte bis über die Mitte geteilt

Endzipfel schmal zugespitzt, mit kräftigen Dornen

 

 

2     Blätter meist flach, Endzipfel länglich- eiförmig


Carlina acaulis ssp. acaulis L.
(Gewöhnliche Silberdistel)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

VII - IX, Trockenrasen, Bergwiesen (0 - 2100 m)
                Steinbach, Niederösterreich, 690 m ü.M. (Stefan Lefnaer 09.09.2021)

Synonyme:
Carlina cirsioides Klokov; Carlina alpina Jacq.; 

English name:
Common Stemless Carline Thistle

Nom francais:
Carline acaule

Nome italiano: 
Carlina bianca

Verbreitung in Deutschland:
Nur südlicher Bayerischer Wald, selten Erzgebirge 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland, Austria, 
Italy (Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul, Emilia Romagna), 
Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, 
Liechtenstein, Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Belarus, Moldova, Ukraine

Etymologie:
- Carlina: benannt nach Karl dem Großen (747 - 814), dem im Traum ein Engel eine Eberwurz  gezeigt haben soll, um seine Armee vor der Pest zu heilen
- acaulis: stängellos

Abgrenzung zur subsp. caulescens nicht immer eindeutig. Es existieren Übergangsformen.

Kein Vorkommen in Griechenland!

 

 

 

Pflanze 3 - 60 cm groß
Stängel meist gestaucht, selten gestreckt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter flach bis mäßig kraus
Fiederabschnitte mit breitem Grund der Spindel ansitzend, die oberen durch den flügelig herablaufenden Rand miteinander verbunden, 


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Fiederabschnitte höchstens bis zur Mitte geteilt
Endzipfel länglich- eiförmig, mit schwachen Dornen
unterseits spinnwebig behaart


Photo und copyright Stefan Lefnaer