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Carlina - Blätter dornig, Köpfchen meist zu 2 - 4, im Durchmesser 2 - 3 cm, innere Hüllblätter innen silbern
- Verbreitung: Süditalien, Korsika, Sardinien Sizilen- 

Verbreitung: Apulien, Sizilien
Köpfchen in dicht stehenden Gruppen
Innere Hüllblätter 2,5 - 3 mm breit
> 1


Photo und copyright Franco Giordana

Köpfchen deutlich gestielt
Innere Hüllblätter 1,5 - 2 mm breit
> 2


Photo und copyright Giuliano Campus

 

1       Innere Hüllblätter 2,5 - 3 mm breit


Carlina sicula Ten.
(Sizilianische Eberwurz)


Photo und copyright Franco Giordana

VI- VIII, Steinige Hänge
                Riserva dello Zingaro, Sizilien

Synonyme:
Carlina bracteata J. & C. Presl, Carlina involucrata var. mareotica Asch. & Schweinf.; 

English name:
Sicilian Carline Thistle

Nome italiano:
Carlina siciliana

Weltweite Verbreitung:
Italy (nur Apulien), Sicily
Libya, Egypt

Etymologie:
- Carlina: benannt nach Karl dem Großen (747 - 814), dem im Traum ein Engel eine Eberwurz  gezeigt haben soll, um seine Armee vor der Pest zu heilen
- sicula: aus Sizilien

 

 

Pflanze 20 - 70 cm groß
Stängel unverzweigt oder mit sehr kurzen Ästen
Köpfchen zu 2 - 4 in dicht stehenden Gruppen, 25 - 35 cm im Durchmesser


Photo und copyright Franco Giordana

 Äußere Hüllblätter bis 45 mm lang, die innere überragend, 
innere Hüllblätter 12 - 15 mm lang, ca. 3 mm breit, Blüten gelb


Photo und copyright Franco Giordana

Innere Hüllblätter innen silbern, außen silbern oder rot


Photo und copyright Franco Giordana

Stängelblätter 7 cm lang, 2 cm breit, fiederteilig, dornig

 

 

 

2      Köpfchen deutlich gestielt, Innere Hüllblätter 1,5 - 2 mm breit

Verbreitung: Korsika, Sardinien
Stängel mit 1 - 4 Köpfchen
Äußere Hüllblätter die inneren weit überragend
> 3


Photo und copyright Giuliano Campus

Verbreitung: Kalabrien, Sizilien
Stängel meist mit mehr als 4 Köpfchen
Äußere Hüllblätter die inneren wenig überragend
> 4


Photo und copyright Beppe Di Gregorio

 

3    Stängel mit 1 - 4 Köpfchen, Äußere Hüllblätter die inneren weit überragend


Carlina macrocephala Moris
(Großköpfige Eberwurz)


Photo und copyright Giuliano Campus

VI- VII, Steinige Hänge
               Gennargentu, Sardinien

Synonyme:
Chamaeleon macrocephalus (Moris) Sch. Bip. (Name bei World Plants)
Carlina discolor Soleir. ex Nym., 

English name:
Big Head Carline Thistle

Nom francais:
Carline à gros capitules

Nome italiano:
Carlina sarda, Carlina a testa grossa

Weltweite Verbreitung:
Corsica, Sardinia

Etymologie:
- Carlina: benannt nach Karl dem Großen (747 - 814), dem im Traum ein Engel eine Eberwurz  gezeigt haben soll, um seine Armee vor der Pest zu heilen
- macrocephala: großköpfig

Die von Meusel angegebenen Vorkommen in Italien (Emilia Romagna, Toscana) und Istrien sind wohl inzwischen erloschen. 

 

 

 

Pflanze 15 - 40 cm groß
Stängel unverzweigt oder verzweigt, mit 1 - 4 Köpfchen


Photo und copyright Giuliano Campus

Köpfchen 25 - 30 mm im Durchmesser
 Innere Hüllblätter 13 - 17 mm lang, ca. 2 mm breit, innen silbern (evt. auch an der Spitze rot), außen silbern oder rot, Blüten rosa


Photo und copyright Giuliano Campus

Äußere Hüllblätter 25 bis 40 mm lang, die inneren weit überragend, 


Photo und copyright Giuliano Campus

Stängelblätter 7 - 11 cm lang, 2 cm breit, fiederteilig, dornig
wie der Stängel dicht spinnwebig behaart


Photo und copyright Giuliano Campus

 

 

4      Stängel meist mit mehr als 4 Köpfchen, Äußere Hüllblätter die inneren wenig überragend


Carlina nebrodensis DC.
(Nebroden- Eberwurz)


Photo und copyright Beppe Di Gregorio

VI- VII, Steinige Hänge (900 - 1900 m)
               Piano Battaglia, Sizilien

Synonyme:
Carlina macrocephala ssp. nebrodensis (Guss. ex DC.) D. A. Webb
Carlina macrocephala Guss ex DC. (Name bei Kew)
Chamaeleon nebrodensis (Guss.) comb. ined., 

Nome italiano:
Carlina dei Nebrodi

Weltweite Verbreitung:
Sicily, Italy (nur in Kalabrien)

Etymologie:
- Carlina: benannt nach Karl dem Großen (747 - 814), dem im Traum ein Engel eine Eberwurz  gezeigt haben soll, um seine Armee vor der Pest zu heilen
- nebrodensis:
benannt nach den Monti Nebrodi, einem Gebirge an der Nordostküste Siziliens.

 

 

 

 

Pflanze 15 - 40 cm groß
Stängel unverzweigt oder verzweigt, meist mit mehr als 4 Köpfchen


Photo und copyright Beppe Di Gregorio

Köpfchen 18 mm im Durchmesser, äußere Hüllblätter die inneren kaum überragend, 
innere Hüllblätter 13 - 17 mm lang, ca. 2 mm breit
, innen silbern (evt. auch an der Spitze rot), außen silbern oder rot


Photo und copyright Beppe Di Gregorio

Stängelblätter 7 - 11 cm lang, 2 cm breit, fiederteilig, dornig
wie der Stängel dicht spinnwebig behaart


Photo und copyright Beppe Di Gregorio