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Gattung: Lamyropsis (Lamyropsis)

Zur Gattung gehören 5 Arten.

Endemit in Sardinien
Blüten weißlich
Hüllblätter kurz, +/- aufrecht
> 1


Photo und copyright Giuliano Mereu Atlantides.it

Verbreitung: Griechenland, Kreta
Blüten violett
Hüllblätter lang, abstehend oder zurückgebogen
> 2

 

1     Blüten weißlich, Hüllblätter kurz, +/- aufrecht


Lamyropsis microcephala
(Kleinköpfige Lamyropsis)


Photo und copyright Giuliano Mereu Atlantides.it

VI - VII, Felsige Hänge (1450 - 1700 m)
                Mount Bruncu Spina, Sardinien

Synonyme:
Lamyra microcephala (Moris) Sojak; Cirsium microcephalum Moris; Cnicus microcephalus Bertol.; Cirsium strictum Moris

Nome italiano: 
Cardo a capolini piccoli,
Cardo del Gennargentu

Weltweite Verbreitung:
Sardinia

 

 

Pflanze 20 - 50 cm hoch


Photo und copyright Giuliano Mereu Atlantides.it

Köpfchen +/- sitzend, einzeln oder zu mehreren, von den oberen Stängelblättern umgeben
Blüten weißlich, äußere Blüten nicht vergrößert,
Hülle 14 - 18 mm im Durchmesser, fein spinnwebig behaart, Hüllblätter kurz, aufrecht, oft anliegend
Blätter unterseits weißfilzig


Photo und copyright Giuliano Mereu Atlantides.it

Pappushaare 12 mm lang

 

Stängel weißfilzig behaart, obere Stängelblätter fiederschnittig, Fiederabschnitte lanzettlich, meist ungeteilt, Adern weiß


Photo und copyright Giuliano Mereu Atlantides.it

 

 

 

2      Blüten violett, Hüllblätter lang, abstehend oder zurückgebogen

Verbreitung: S- Griechenland, Peloponnes, Kythira, Kreta
Blüten violett
Blätter fiederschnittig, mit 4 - 11 Blattlappen
3

N- Griechenland (Pindos- Gebirge)
Blüten hellrosa
Blätter gelappt, mit 1 - 3 Blattbuchten
> 4


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

 

3     Blätter fiederschnittig, mit 4 - 11 Blattlappen


Lamyropsis cynaroides
(Artischockenähnliche Lamyropsis)

IV - VI, Brachland, Ruderalstellen, Felsen (0 - 1450 m)
              Samaria- Schlucht, Kreta (18.05.2016)
              Agia- Irini- Schlucht, Kreta (22.05.2016)

Synonyme:
Carduus centauroides L.; Carduus cynara Lam. ex Steud.; Carduus cynaroides Lam.; Chamaepeuce cynaroides DC.; Cirsium cynaroides (Lam.) Spreng.; Cirsium inerme Link; Cnicus cynaroides Willd.; Eriolepis lanigera Cass.; Lamyra cynaroides (Lam.) Sojak; Pternix cynarioides Rafin.

Weltweite Verbreitung:
S- Greece, Peloponnes, Kythira, Crete

 

 

Pflanze 20 - 50 cm hoch

Stängel weißfilzig behaart
Körbchen gestielt, meist einzeln

Blüten violett, 25 - 31 mm lang, äußere Blüten nicht vergrößert
Hüllblätter ca. so lang wie die Blüten

Köpfchen gestielt, Hülle 27 - 35 mm im Durchmesser, fein spinnwebig behaart,
Hüllblätter abstehend oder zurückgebogen, 3 - 3,7 mm breit

Pappushaare 19 - 21 mm lang

Obere Stängelblätter fiederschnittig, Fiederabschnitte lanzettlich, meist ungeteilt
Adern weiß, auf der Oberseite +/- glänzend

Fiederabschnitte der unteren Blätter und der Grundblätter mit 4 - 11 Lappen,
die jeweils in einen Dorn auslaufen

Blätter unterseits weißfilzig

Zur Blütezeit meist mit Grundblättern

 

 

4     Blätter gelappt, mit 1 - 3 Blattbuchten


Lamyropsis carpini
(Hainbuchen- Lamyropsis)


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

IV - VI, Wegränder, steinige Hänge (700 - 1000 m)
              Pindus- Gebirge

Synonyme:
Keine

Weltweite Verbreitung:
Endemit des Pindus- Gebirges (Nordwestgriechenland)

Die Pflanze ist auf ein kleines Gebiet in Nordwestgriechenland (Provinz Kastoria im Nord- Pindus) und wächst nur auf rasch verwitternden, grauen, tonigen Schiefern.

Beschreibung der Art (1979):
Werner Greuter: 
Quisquiliae Floristicae Graecae, 4. Lamyropsis carpini (Compositae), a New Species from NW.Greece
Willdenowia Bd. 9, H. 1, 300 Jahre Botanischer Garten, 1679-1979, Berlin (Sep. 9, 1979), pp. 57-66

 

Pflanze 20 - 50 cm hoch
nur auf grauen, tonigen Schiefern wachsend


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Stängel weißfilzig behaart
Köpfchen gestielt, meist einzeln


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Blüten hellrosa, 20 - 25 mm lang, äußere Blüten nicht vergrößert
Hülle fein spinnwebig behaart, 
Hüllblätter aufrecht, im oberen Teil zurückgebogen, 2 - 2,2 mm breit, kürzer als die Blüten


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Pappushaare 16 - 17 mm lang
Obere Stängelblätter fiederschnittig, Fiederabschnitte lanzettlich, meist ungeteilt
Adern weiß, auf der Oberseite +/- glänzend


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Untere Blätter gelappt mit 1 - 3 Lappen, die jeweils in einen Dorn auslaufen
Blätter unterseits weißfilzig


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Grundblätter zur Blütezeit meist fehlend