Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Arten der Artengruppe Phagnalon rupestre agg.

Der Schlüssel ist der Publikation von Sandro Pignatti "Phagnalon metlesicsii Nova Sp. aus Westsizilien - mit einem Überblick über die Gruppe Phagnalon rupestre im Mittelmeerraum" entnommen.

Endemit des Monte Cofano (Sizilien)
Blätter beiderseits kahl
> 1

 


Blätter zumindest unterseits dicht weißfilzig
> 2

 

1    Blätter kahl


Phagnalon
metlesicsii
(Metlesics Steinimmortelle)

 

III - VI, Felsen, (0 - 1150 m)
              Monte Cofano (Sizilien)

Synonyme:
Keine

English name:
Metlesic's Phagnalon

Nome italiano: 
Scuderi di Metlesics

Benannt nach dem österreichischen Botaniker Hans Metlesics (geb. 1944), der ein Freund von Sandro Pignatti ist und die Pflanze mit entdeckt hat.
Phagnalon metlesicsii wurde in dem Artikel von Sando Pignatti "Phagnalon metlesicsii Nova Sp. aus Westsizilien - mit einem Überblick über die Gruppe Phagnalon rupestre im Mittelmeerraum" beschrieben.

Nom francais:
Phagnalon d'Illyrie
Scuderi illirico, Scuderi di Metlesics

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Croatia, Montenegro
Malta, Canary Isl., Morocco, Algeria, Tunisia

 

 

5 - 10 cm großer Zwergstrauch
niederliegend oder aufsteigend

Stängel im unteren Teil beblättert, kahl, mit weißlichen Punkten (Lupe)

Blütenstand einköpfig, nur mit gelben Röhrenblüten

Hüllblätter kahl, die unteren eiförmig, gelb, mit braunrotem Rand,
die oberen am Rand hellgelb und innen rötlich oder grün 

Blätter spatelförmig, +/- aufrecht, grün, oft rötlich überlaufen, schwach buchtig gelappt, meist mit 4 Zähnen auf jeder Seite, beiderseits kahl, besonders auf der Unterseite weiß punktiert, mit ca. 1 mm breitem Stiel, der sich plötzlich in eine halbstängelumfassende Scheide verbreitert

 

 

2     Blätter zumindest unterseits dicht weißfilzig

Hüllblätter eilänglich, stumpf
> 3


Photo und copyright Miguel Porto

Hüllblätter dreieckig, +/- spitz
> 4

 

3     Hüllblätter eilänglich, stumpf


Phagnalon rupestre
(Gewöhnliche Steinimmortelle)


Photo und copyright Miguel Porto

III - VI, Felsen, Phrygana, Mauern (0 - 1150 m)
              

Zu den Unterarten

Synonyme:
Conyza rupestris L.; Phagnalon tenorii Presl; Phagnalon spathulatum H. Lindb.; Conyza auriculata Moench; Conyza geminiflora Tenore; Conyza saxatilis Tenore; Conyza tenorii Presl ex Spreng.; Conyza tomentosa Forsk.; Gnaphalon rupestre Lowe; Phagnalon geminiflorum Nym.; Phagnalon lowei DC. ex Lowe; Phagnalon spathulatum Cass.

English name:
Common Phagnalon

Nome italiano: 
Scuderi comune

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Italy, France
Malta, Algeria, Tunesia, Libyen, Egypt, Libanon

 

 

Pflanze 15 - 50 cm groß

 

Köpfchen einzeln, Hüllblätter eilänglich, stumpf


Photo und copyright Miguel Porto

Stängel weißfilzig
Blätter ganzrandig oder gebuchtet, Blattrand kaum umgerollt, unterseits dicht weißfilzig


Photo und copyright Miguel Porto

Blätter oberseits filzig oder verkahlend


Photo und copyright Miguel Porto

 

 

4      Hüllblätter dreeickig, +/- spitz


Phagnalon graecum
(Griechische Steinimmortelle)

III - VI, Felsen, Phrygana, Mauern (0 - 1150 m)
              Georgiopoulis, Kreta (14.05.2016)

Synonyme:
Phagnalon rupestre ssp. graecum (Boiss. & Heldr.) Batt., Conyza graeca Nym.
incl. Phagnalon graecum ssp illyricum

English name:
Eastern Phagnalon

Nome italiano: 
Scuderi greco

Weltweite Verbreitung:
France, Italy, Macedonia, Albania, Greece, Greek Aegaean Isl., Crete, E-Aegaean Isl.
Malta, Libya, Turkey, Cyprus

 

 

Pflanze 15 - 50 cm groß

Köpfchen einzeln, Hüllblätter dreieckig, spitz

Röhrenblüten gelb

Stängel weißfilzig
Blätter schwach gebuchtet, Blattrand stark umgerollt

Blätter oberseits kahl oder schwach filzig, unterseits dicht weißfilzig