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Gattung: Silybum (Mariendistel)

Zur Gattung gehören 2 Arten.
Im Schlüssel sind 2 Arten enthalten.

Verbreitung im Gebiet: Spanien
Stängel weißfilzig
Köpfchen 4 - 6 cm im Durchmesser, innere Hüllblätter in ein 30 - 70 mm langes +/- nach oben gebogenes Anhängsel ausgezogen, äußere Hüllblätter ohne Anhängsel
> 1


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Weit verbreitete Art
Stängel +/- grün
Köpfchen 2,5 - 4 cm im Durchmesser, innere Hüllblätter mit kürzerem Anhängsel, 
+/- zurückgekrümmt, alle Hüllblätter mit Anhängsel
> 2

 

1     Stängel weißfilzig, Köpfchen 4 - 6 cm im Durchmesser mit langen, geraden Hüllblättern, äußere Hüllblätter ohne Dorn


Silybum eburneum Coss. & Dur.
(Silberne Mariendistel)


Photo und copyright Santiago González Torregrosa

VII - VIII, Feldränder, Brachland (100 - 750 m)
                   Villena, Alicante, Spanien (Santiago Gonzalez Torregrosa)

Synonyme:
Silybum hispanicum Loscos & Pardo;

English name:
Silver Milk- Thistle

Weltweite Verbreitung:
Spain (Alicante, Albacete, Almeria, Granada, Jaen, Ciudad Real, Huesca, Lleida, Madrid, Murcia, Teruel, Toledo, Zamora), 
Morocco, Algeria, Tunisia

Etymologie:
- Silybum: abgeleitet von silybos = Troddel, Quaste (Fruchtstand!)
- eburneum: elfenbeinfarben

 

 

Pflanze 60 - 250 cm groß
Stängel weißfilzig


Photo und copyright Santiago González Torregrosa

Köpfchen 4 - 6 cm im Durchmesser mit 5 - 7 Reihen Hüllblätter, 
innere Hüllblätter am Grund dornig, abrupt in ein 30 - 70 mm langes +/- nach oben gebogenes Anhängsel ausgezogen, äußere Hüllblätter ohne Anhängsel


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Hüllblätter am Grund breit, stachelig, plötzlich in einen langen Dorn auslaufend


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Früchte 6 mm lang, 3 mm breit, kahl, barun, 
Pappus 19 - 27 mm lang


Photo und copyright Jesús Vílchez

Stängel ungeflügelt


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Blätter weiß gefleckt, 


Photo und copyright Santiago González Torregrosa

Blätter glänzend, kahl, am Rand mit 7 - 15 mm langen Dornen


Photo und copyright Santiago González Torregrosa

 

 

2     Köpfchen 2,5 - 4 cm im Durchmesser, mit +/- zurückgebogenen Hüllblättern, alle Hüllblätter dornig


Silybum marianum (L.) Gaertn.
(Gewöhnliche Mariendistel)

VII - VIII, Brachland, Ackerränder (0 - 1500 m)
                   Gundelfingen, Acker, Bayern, cult. (18.07.2008)
                   Githio, Flussufer, Peloponnes, 10 m ü.M. (23.05.2018)

Synonyme:
Christi Krone, Donnerdistel, Fieberdistel, Frauendistel, Heilandsdistel
Carduus marianus L. 

English name:
Blessed Milk- Thistle

Nom francais:
Chardon Marie, Silybe de Marie

Nome italiano:
Cardo di Santa Maria

Verbreitung in Deutschland:
Stellenweise eingebürgerter Neophyt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares (Ibiza & Formentera, Mallorca, Menorca), Gibraltar, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Malta,
Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania,
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete)
Madeira, Canary Isl., Azores, England, Ireland, Denmark, Netherlands, Belgium, Liechtenstein, Norway, Sweden,  
Poland, Czech Republic, Slovakia, Romania, Bulgaria, Turkey, Cyprus, Syria, Lebanon, Israel, Jordania, Egypt, Estonia, Latvia, Lithuania, Belarus, Moldova, Ukraine, Crimea, Russia, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Kuwait, Lebanon, Saudi Arabia, Syria, Yemen, Afghanistan, Pakistan, India, 
Morocco, Algeria, Tunisia, Libya, Egypt

Eingebürgert in:
*Australia, *Tasmania, *Tierra del Fuego, *Falkland Isl., *Java, *Peru *Chile, *Ecuador, *Transvaal, *Cape, *trop. Afr., *New Zealand, *Lord Howe Isl., *Norfolk Isl., *Juan Fdz. Isl., *Canada, *USA

2n = 34

Etymologie:
- Silybum: abgeleitet von silybos = Troddel, Quaste (Fruchtstand!)
- marianum: benannt nach der Jungfrau Maria.
Der Überlieferung nach verlor die Jungfrau Maria auf der Flucht nach Ägypten beim Stillen des Christuskindes Milchstropfen, die auf die Blätter der Distel fielen. Die dadurch entstandenen weißen Flecken gaben der Pflanze ihren Namen.

Die Samen der Pflanze sind oft in Ackerwildkraut- Mischungen enthalten. Die Pflanze wird auch heute noch als Heilpflanze verwendet. Die enthaltenen Wirkstoffe schützen die Leber und wirken krebshemmend.

 

Pflanze 60 - 250 cm groß

Blütenköpfchen eiförmig, 4 - 5 cm im Durchmesser, einzeln am Ende der Stängel

Köpfchen nur mit violetten Röhrenblüten

Köpfchen 2,5 - 4 cm im Durchmesser, mit +/- zurückgebogenen Hüllblättern
alle Hüllblätter dornig

Früchte 6 - 7 mm lang, eiförmig, braunschwarz, 


Photo und copyright Jesús Vílchez

Pappus 15 - 20 mm lang

Stängel ungeflügelt, +/- grün

Stängelblätter weiß sitzend oder schwach stängelumfassend, gefleckt, glänzend, kahl, am Rand mit bis zu 8 mm langen Dornen

Grundblätter gestielt, bis 430 mm lang, 230 mm breit


Photo und copyright Jesús Vílchez