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Draba - Blüten weiß, Kronblätter abgerundet oder ausgerandet, Stängel behaart
- Verbreitung im Gebiet: Serbien, Kosovo, Mazedonien, Albanien -

Schötchen kahl
Stängel mit 3 - 6 gezähnten, halbstängelumfassenden Blättern
> 1

 

Schötchen behaart
Stängel mit 1 - 5 ganzrandigen, sitzenden Blättern
> 2


Photo und copyright petulkahubatka

 

 

1       Blütenstand vielblütig, Schötchen kahl, Stängel mit 3 - 6 gezähnten, halbstängelumfassenden Blättern


Draba muralis L.
(Mauer- Felsenblümchen)

V - VIII, Felsen (0 - 1700 m)
                Tremalzo- Pass, Lombardei, Italien, 1664 m ü.M. (31.05.2015)

Synonyme:
Drabella muralis Fourr. (Name bei Name World Plants, Kew, Flora Italiana)

English name:
Wall Whitlow- Grass

Nom francais:
Drave des murs

Nome italiano: 
Draba dei muri

Verbreitung in Deutschland:
Rheinland-Pfalz zerstreut, selten Oberrheinebene, Kölner Bucht, Weserbergland, Harz und Umgebung, Umg. Bremen; Einzelfunde bei Passau 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: unbeständig, Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: Neophyt, Niedersachsen: unbeständig, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 4 (potentiell gefährdet), Schleswig-Holstein: unbeständig, Thüringen: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal, Spain, 
France, Corsica, Italy, Malta, 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Crete), 
Madeira, England, Ireland, Belgium, Denmark, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Crimea, Ukraine, 
Algeria, Morocco

Eingebürgert in:
*Netherlands, *Poland

Etymologie:
- Draba: abgeleitet von griech. drabe = scharf (Samen und Blätter der Pflanze schmecken scharf)
- muralis: Mauer

 

Pflanze 10 - 40 cm hoch
Stängel verzweigt oder unverzweigt, mit mindestens 3 Blättern


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenstand meist mit 20 - 80 Blüten
Fruchtstiele fast waagrecht abstehend


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter weiß, 1,2 - 2,5 mm lang
, vorne abgerundet

Kelchblätter 1 - 1,5 mm lang, kahl oder behaart
Blütenstiele 5 - 10 mm lang, kahl oder behaart

Schötchen 3 - 6 mm lang, 2 mm breit, flach, länglich elliptisch, kahl
Griffel kürzer als 0,2 mm


Photo und copyright Paul Busselen

Samen elliptisch, 0,8 mm lang


Photo und copyright Jesús Vílchez

Stängel mit Sternhaaren besetzt
Stängelblätter gesägt, breit oval, halbstängelumfassend
untere Blätter rosettig, breit oval, bis 4 cm lang, gesägt, +/- behaart

 

 

2       Blütenstand wenigblütig, Schötchen behaart, Stängel mit 1 - 5 ganzrandigen, sitzenden Blättern

Staubfäden geflügelt, mit kurzem Zähnchen
> 3
Staubfäden nicht geflügelt
> 4

 

3       Staubfäden geflügelt, mit kurzem Zähnchen


Draba doerfleri Wettst.
(Dörfler's Felsenblümchen)


Photo und copyright 

V - VI, Felsen (1700 - 1900 m)
             Ilgaz Mountains, Türkei (Abdurrahman Sefali Juni 2021)

Synonyme:
Schivereckia doerfleri (Wettst.) Bornm.

English name:
Doerfler's Whitlow- Grass

Weltweite Verbreitung:
N-Macedonia, Albania, 
Turkey

Etymologie:
- Draba: abgeleitet von griech. drabe = scharf (Samen und Blätter der Pflanze schmecken scharf)
- doerfleri: benannt nach dem österreichischen Botaniker Ignaz Dörfler (1866–1950)

Bilder der Art in der Publikation "BRASSICACEAE FAMİLYASINA AİT İLGİNÇ BİR KAYA BİTKİSİ ÖRNEĞİ: DRABA DOERFLERI WETTST" (2024) von Abdurrahman Sefali

 

 

 

 

 

Pflanze 10 - 16 cm hoch
Stängel verzweigt oder unverzweigt

 

Blütenstand anfangs dicht, wenigblütig
Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter weiß, 4 - 6 mm lang
, vorne +/- gestutzt, Kelchblätter 2 mm lang
Staubfäden geflügelt, mit kurzem Zähnchen

 

Fruchtstiel bis 10 mm lang,
Schötchen länglich elliptisch, 8 mm lang, 3 mm breit, behaart, 
Griffel 0,5 - 1 mm lang

Stängel behaart, mit 1 - 5 Blättern
Stängelblätter lanzettlich,
ganzrandig, sitzend, vorne stumpf, behaart

 

Untere Blätter rosettig, lanzettlich bis verkehrt-eiförmig, 
meist ganzrandig, sternhaarig

 

 

 

4        Staubfäden nicht geflügelt


Draba korabensis Kümmerle & Degen ex Jáv.
(Korab- Felsenblümchen)


Photo und copyright petulkahubatka

VI - VIII, Felsen
                 Popova Shapka, Nordmazedonien, 2200 m ü.M. (petulkahubatka 03.06.2026)

Synonyme:
Schivereckia korabensis (Kümmerle & Degen ex Jáv.) O.E.Schulz

English name:
Korab Whitlow- Grass

Weltweite Verbreitung:
Serbia, Kosovo, North Macedonia, Albania
Bulgaria (Pirin-Gebirge)

2n = 32

Etymologie:
- Draba: abgeleitet von griech. drabe = scharf (Samen und Blätter der Pflanze schmecken scharf)
- korabensis: benannt nach dem Korab- Gebirge im Grenzgebiet Albanien-Nordmazedonien

Beschreibung der Art mit guten Bildern in: Botany.cz

 

 

 

 

 

Pflanze 5 - 10 cm hoch
Stängel verzweigt oder unverzweigt, Blütenstiele 5 - 10 mm lang, kahl oder behaart


Photo und copyright petulkahubatka

Blütenstand anfangs dicht, wenigblütig
Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter weiß, 3 - 4 mm lang
, vorne +/- gestutzt, 
Kelchblätter 1 - 1,5 mm lang, kahl oder behaart


Photo und copyright petulkahubatka

Schötchen länglich elliptisch, behaart, Griffel 0,4 - 0,6 mm lang

Stängel behaart, mit 1 - 5 ganzrandigen, sitzenden, behaarten Blättern


Photo und copyright petulkahubatka

Untere Blätter rosettig, lanzettlich bis verkehrt-eiförmig, meist ganzrandig, dicht sternhaarig


Photo und copyright petulkahubatka