Petrocallis pyrenaica (L.) W.T.
Aiton
(Pyrenäen-
Steinschmückel)

Photo und copyright Michael
Hassler
V - VII, Felsspalten (1700 - 3400 m)
Col Agnel, Hautes- Alpes, 2800 m ü.M. (Michael Hassler 30.06.2009)
Synonyme:
Petrocallis pyrenaica (L.) R. Br.
Draba pyrenaica L.
English name:
Pyrenean Whitlowgrass
Nom francais:
Pétrocalle des Pyrénées
Nome italiano:
Petrocallide dei Pirenei
Verbreitung in Deutschland:
Sehr lokal und selten hohe Alpen
Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: 3 (gefährdet)
Geschützt!
Weltweite Verbreitung:
Germany,
Austria, Switzerland,
Spain (Barcelona, Gerona, Huesca, Lleida, Navarra),
France (Alpen, Pyrenäen),
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul),
Slovenia, Croatia
Slovakia, Poland, ?Romania
Etymologie:
- Petrocallis: den Felsen schmückend (abgeleitet von griech. petra = fels
und kallos = schön, hübsch)
- pyrenaica: aus den Pyrenäen
Petrocallis pyrenaica bildet »Hohlkugelkissen«,
eine Sonderform des Polsterwuchses:
Ein holziges Stämmchen steckt in Felsspalten oder Geröll, von dort gehen
strahlig angeordnete, bis zu 12 cm lange, wurzelnde Äste aus. Die harte
„Rinde“ bietet ausgezeichneten Schutz gegen Winddürre, Sand- und
Schneegebläse. Das Innere des Hohlkissens kann Feuchtigkeit speichern.
Gestauchte Partien mit rosettigen Blättern und gestreckte Partien
wechseln sich ab. Die Blattscheiden bleiben nach dem Verwittern erhalten,
so dass das Polster außen von einer dichten Rinde bedeckt wird, innen
aber hohl, von dünnen Stämmchen durchzogen ist. (nach Wikipedia)