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Cerastium carinthicaum Vest
(Kärntner Hornkraut)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - VIII, Alpine Felsfluren (900 - 2900 m)
                   

Zu den Unterarten

Synonyme:

English name:
Carinthian Chickweed

Nome italiano: 
Peverina di Carinzia

Weltweite Verbreitung:
Austria, Switzerland (Tessin), 
Italy
(Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul), Slovenia

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- carinthiacum: aus Kärnten (Österreich)

 

 

Pflanze 10 - 20 cm groß

 

Blütenstand mit 1 - 7 Blüten

 

Blüten weiß, 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 5 Griffel, 10 Staubblätter

 

Kronblätter deutlich länger als der Kelch, tief ausgerandet
Kelchblätter 5 - 6 mm lang, hautrandig, spitz

 

Kapsel doppelt so lang wie der Kelch, mit 10 Zähnen aufspringend
Samen 1,5 - 2 mm lang

 

Oberste Tragblätter ohne Hautrand

 

Stängel im oberen Teil drüsig behaart

 

Blätter elliptisch oder lanzettlich, 10 - 25 mm lang, 3 - 8 mm breit, +/- kahl

 

 

 

 

Cerastium- Pflanze nicht weißfilzig, Blüten weiß, 5 Kronblätter, Kronblätter doppelt so lang wie der Kelch, Blätter elliptisch
- Verbreitung im Gebiet: Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, Frankreich, Italien -

Blüten 12 - 20 mm im Durchmesser
Oberste Tragblätter klein, an der Spitze mit Hautrand
> 1


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blüten 20 - 30 mm im Durchmesser
Oberste Tragblätter groß, nie hautrandig
> 2

                               

1         Oberste Tragblätter klein, z.T. mit Hautrand


Cerastium alpinum L.
(
Alpen- Hornkraut)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - VIII, Alpine Felsfluren (1900 - 3600 m)
                   Einödsbach, Rappenseehütte, 2600 m ü.M. (Julia Kruse 30.07.2008)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Cerastium bekuravense Jáv.

English name:
Alpine Chickweed

Nom francais:
Céraiste des Alpes

Nome italiano: 
Peverina alpina

Verbreitung in Deutschland:
Selten westliche (Allgäuer) Alpen, im Voralpenland verschollen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain (Granada, Gerona, Lleida, Huesca), Andorra
France (Alpen, Massif Central, Pyrenäen), 
Italy (Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul, Emilia Romagna, Toskana),
England, Norway, Sweden, Finland, Iceland, Greenland,
Slovakia, Poland, Romania, Bulgaria, Baltic States, Russia, Ukraine, Pakistan,  Canada

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- alpinum: aus den Alpen

 

 

Pflanze 6 - 20 cm groß
locker rasig wachsend, graugrün


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blütenstand mit 2 - 5 Blüten


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blüten weiß, 12 - 20 mm im Durchmesser,
5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 5 Griffel, 10 Staubblätter


Photo und copyright Julia Kruse

Kronblätter doppelt so lange wie der Kelch, tief ausgerandet
Kelchblätter 7 - 9 mm lang, hautrandig, spitz


Photo und copyright Julia Kruse

Kapsel 8 - 15 mm, doppelt so lang wie der Kelch, mit 10 Zähnen aufspringend


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Oberste Tragblätter klein, an der Spitze mit Hautrand


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Stängel mit langen Wollhaaren (var. lanatum), 
manchmal drüsig oder auch verkahlend (var. glabratum)


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter elliptisch 10 mm lang, 5 mm breit, wollig behaart
Blühende Triebe ohne Blattbüschel in den Blattachseln


Photo und copyright Julia Kruse

 Nichtblühende Triebe rosettig


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

2        Oberste Tragblätter groß, nie hautrandig

Kronblätter schwach ausgerandet
Blätter groß
(12 - 30 mm lang, 5 - 10 mm breit), sitzend
> 3


Photo und copyright Julia Kruse

Kronblätter tief eingeschnitten
Blätter klein
(10 - 18 mm lang, 3 - 5 mm breit) , mit keiligem Grund
> 4


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

 

3         Blätter groß, sitzend


Cerastium latifolium L.
(
Breitblättriges Hornkraut)

VII - VIII, Schotterflächen, Felsen (1700 - 3000 m)
                   Col du Galibier, Gipfel, Frankreich, 2635 m ü.M. (16.08.2014)

Synonyme:
Cerastium flexuosum Hegetschw., Cerastium wahlenbergii Rupr.

English name:
Broad- leaved Chickweed, Broad- leaved Mouse- Ear

Nom francais:
Céraiste à larges feuilles

Nome italiano: 
Peverina latifoglia

Verbreitung in Deutschland:
In Bayern nur am Hochvogel

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria (Tirol, Vorarlberg), Switzerland (Graubünden, Tessin, Wallis), 
France (Haute- Savoie, Savoie, Isere, Hautes- Alpes, Alpes-de-Haute- Provence, Alpes- Maritimes, Drome, Ardeche)
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien)

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- latifolium: mit breiten Blättern

Ähnlich ist Cerastium pyrenaicum. Diese Art hat jedoch Kronblätter, die kaum länger als die Kelchblätter sind.

 

 

Pflanze 3 - 10 cm hoch, lockerrasig
kleine Polster bildend

Blütenstand mit 1 - 3 Blüten


Photo und copyright Julia Kruse

Blüten weiß, 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 5 Griffeln, 10 Staubblättern


Photo und copyright Julia Kruse

Kronblätter wenig ausgerandet

Kronblätter doppelt so lang wie die Kelchblätter
Kelchblätter und Blütenstiele drüsig behaart

Oberste Tragblätter groß, laubblattartig, ohne Hautrand
am Rand mit ca. 0,5 mm langen Drüsenhaaren

Blätter groß (12 - 30 mm lang, 5 - 10 mm breit), breit eiförmig bis lanzettlich, 
fleischig, weich, drüsig- borstig behaart, sitzend


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

4           Blätter elliptisch, mit keiligem Grund


Cerastium uniflorum Clairv.
(
Einblütiges Hornkraut)


Photo und copyright Julia Kruse

VII - VIII, Felsen, Schuttfluren (1900 - 3000 m)
                   Schönau, Hohes Brett, Berchtesgadener Alpen, 2340 m ü.M. (Julia Kruse 16.07.2011)

Synonyme:
Cerastium glaciale Gaudin

English name:
Glacier Chickweed, One-flowered Mouse-Ear, Glacier Mouse-Ear

Nom francais:
Céraiste uniflore

Nome italiano: 
Peverina con un fiore

Verbreitung in Deutschland:
Berchtesgadener Alpen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria (Oberösterreich, Steiermark, Kärnten Salzburg, Tirol, Vorarlberg), Switzerland (Graubünden, Tessin, Wallis), 
France (Isere, Haute- Savoie, Hautes- Alpes, Alpes-de-Haute- Provence)
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul), 
Slovenia, Croatia
Slovakia, Poland

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- uniflorum: mit 1 Blüte

 

 

 

Pflanze 2 - 8 cm groß, dicht rasig wachsend, 
mit zahlreichen nichtblühenden Trieben


Photo und copyright Julia Kruse

Blütenstand mit 1 - 3 Blüten


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blüten weiß, 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 5 Griffel 10 Staubblätter
Kronblätter tief eingeschnitten, 2 mal so lang wie der Kelch


Photo und copyright Julia Kruse

Kelchblätter 5 - 7 mm lang, hautrandig, +/- spitz
oberste Tragblätter groß, ohne Hautrand


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter klein (10 - 18 mm lang, 3 - 5 mm breit), 
eiförmig lanzettlich, am Grund +/- keilförmig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Nichtblühende Triebe rosettig


Photo und copyright Julia Kruse