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Cerastium - Blüten weiß, 5 Kronblätter, Kronblätter deutlich länger als der Kelch, Blätter elliptisch
- Verbreitung: Griechenland, Balkan -

Verbreitung: Slowenien, Kroatien
Blätter 10 - 18 mm lang
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Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Verbreitung: Griechenland (Olymp, Euböa, Naxos)
Blätter 2 - 10 mm lang
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Photo und copyright Roland Tsantekidis

 

1      Verbreitung: Slowenien, Kroatien, Blätter 10 - 18 mm lang


Cerastium uniflorum Clairv.
(Einblütiges Hornkraut)


Photo und copyright Julia Kruse

VII - VIII, Felsen, Schuttfluren (1900 - 3000 m)
                   Schönau, Hohes Brett, Berchtesgadener Alpen, 2340 m ü.M. (Julia Kruse 16.07.2011)

Synonyme:
Cerastium glaciale Gaudin

English name:
Glacier Chickweed, One-flowered Mouse-Ear, Glacier Mouse-Ear

Nom francais:
Céraiste uniflore

Nome italiano: 
Peverina con un fiore

Verbreitung in Deutschland:
Berchtesgadener Alpen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria (Oberösterreich, Steiermark, Kärnten Salzburg, Tirol, Vorarlberg), Switzerland (Graubünden, Tessin, Wallis), 
France (Isere, Haute- Savoie, Hautes- Alpes, Alpes-de-Haute- Provence)
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul), 
Slovenia, Croatia
Slovakia, Poland

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- uniflorum: mit 1 Blüte

 

 

 

Pflanze 2 - 8 cm groß, dicht rasig wachsend, 
mit zahlreichen nichtblühenden Trieben


Photo und copyright Julia Kruse

Blütenstand mit 1 - 3 Blüten


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blüten weiß, 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 5 Griffel 10 Staubblätter
Kronblätter tief eingeschnitten, 2 mal so lang wie der Kelch


Photo und copyright Julia Kruse

Kelchblätter 5 - 7 mm lang, hautrandig, +/- spitz
oberste Tragblätter groß, ohne Hautrand


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter 10 - 18 mm lang, 3 - 5 mm breit, 
eiförmig lanzettlich, am Grund +/- keilförmig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Nichtblühende Triebe rosettig


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

 

Endemit des Mt. Olymp
Pflanze drüsig behaart
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Photo und copyright Roland Tsantekidis

Endemit in Euböa und Naxos
Pflanzen mit drüsenlosen Haaren
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1        Endemit des Mt. Olymp, Pflanze drüsig behaart


Cerastium theophrasti Merxm. & Strid.
(Theophrasts Hornkraut)


Photo und copyright Roland Tsantekidis

VI - VIII, Felsen, Schotterfluren (2600 - 2900 m)
                  Mt. Olymp, ca. 2700 m ü.M. (Roland Tsantekidis 21.08.2015)

Synonyme:
Keine

English name:
Theophrast's Chickweed

Weltweite Verbreitung:
Greece (nur Mt. Olymp)

2n = 36

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- theophrasti: benannt nach dem griechischen Philosophen und Naturforscher Theophrast von Eresos (ca. 371–287 v. Chr.). Er gilt als der „Vater der Botanik“

 

 

Pflanze 6 - 15 cm groß
locker rasig wachsend, vollständig drüsig behaart


Photo und copyright Roland Tsantekidis

Blütenstand mit 1 - 2 Blüten
Blütenstiele 2 - 3 mal so lang wie der Kelch, nach der Blüten herabgeschlagen

 

Blüten weiß, 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 5 Griffel, 10 Staubblätter
Kronblätter 7 - 10 mm lang, deutlich länger als der Kelch, tief ausgerandet
Kelchblätter 5 - 7 mm lang, hautrandig, spitz, drüsig behaart


Photo und copyright Roland Tsantekidis

Kapsel 7 - 10 mm, gerade, +/- zylindrisch, länger als der Kelch, 
mit 10 Zähnen aufspringend, Zähne  kurz aufrecht, am Rand umgerollt
Samen 1,5 - 1,7 mm lang, mit langen, spitzen Warzen

 

Stängel drüsig behaart, Blätter elliptisch 7 - 11 mm lang, 3 - 4 mm breit, drüsig behaart
ohne Blattbüschel in den Blattachseln, sterile Triebe rosettig


Photo und copyright Roland Tsantekidis

 

 

2       Endemit in Euböa und Naxos, Pflanzen mit drüsenlosen Haaren


Cerastium runemarkii Möschl & Rech f.
(Runemarks Hornkraut)


Photo und copyright 

V - VII, Felsen, Schotterfluren (800 - 1350 m)
               Mt. Ochi, Euböa (Katerina Goula 28.06.2019)

Synonyme:
Cerastium coronense Runemark

English name:
Runemark's Chickweed

Weltweite Verbreitung:
Greece (Euböa und Naxos)

2n = 36

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- runemarkii: benannt nach dem schwedischen Botaniker und Erforscher der Ägäischen Flora P. Hans B. Runemark (1927 – 2014).

Cerastium runemarkii kommt nur in den Ochi- Bergen (S- Euböa) und im Koronos- Gebirge (Naxos) vor.

 

 

Pflanze 6 - 15 cm groß
locker rasig wachsend, vollständig drüsig behaart

 

Blütenstand mit 1 Blüte
Blütenstiele 15 - 35 mm, länger als der Kelch, Tragblätter krautig

 

Blüten weiß, 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 5 Griffel, 10 Staubblätter

 

Kronblätter 9 - 11 mm lang, deutlich länger als der Kelch, tief ausgerandet
Kelchblätter 7 - 8 mm lang, hautrandig, spitz, drüsenlos behaart

 

Kapsel 10 mm, gerade, +/- zylindrisch, länger als der Kelch, mit 10 Zähnen aufspringend, 
Samen 0,7 - 0,8 mm, mit stumpfen Warzen

 

Stängel abstehend drüsenlos behaart, Blätter elliptisch 3 - 10 mm lang, 2 - 4 mm breit, drüsenlos behaart, ohne Blattbüschel in den Blattachseln, sterile Triebe kurz, niederliegend