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Cerastium - Blüten weiß, 5 Kronblätter, Kronblätter deutlich länger als der Kelch, Blätter linealisch
- Verbreitung: Griechenland, Balkan -

Blätter weißfilzig
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Photo und copyright Mirko Ubović

Blätter kurzhaarig, grün
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Photo und copyright Felix Riegel

 

1        Blätter weißfilzig


Cerastium grandiflorum Waldst. & Kit.
(Großblütiges Hornkraut)


Photo und copyright Mirko Ubović

VI - VIII, Felsen, Schotterfluren (2600 - 2900 m)
                  Tomislavgrad, Bosnien, ca. 1000 m ü.M. (Mirko Ubovich 24.05.2024)

Synonyme:
Cerastium nodosum Buschm.

English name:
Large- flowered Chickweed

Weltweite Verbreitung:
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Albania

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- grandiflorum: großblütig

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß
rasig wachsend, grau- oder weißfilzig behaart, mit sterilen Sprossen


Photo und copyright Mirko Ubović

Oberstes Internodium bis 15 cm lang


Photo und copyright Mirko Ubović

Blütenstand mit 7 - 15 Blüten
Blütenstiele 10 - 40 mm lang, Tragblätter breit lanzettlich, mit breitem Hautrand


Photo und copyright Mirko Ubović

Blüten weiß, 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 5 Griffel, 10 Staubblätter
Fruchtknoten behaart


Photo und copyright Mirko Ubović

Kronblätter bis 18 mm lang, tief ausgerandet, 


Photo und copyright Mirko Ubović

Kronblätter 2 - 3 mal so lang wie der Kelch, 
Kelchblätter 6 - 8 mm lang, hautrandig, spitz, filzig behaart


Photo und copyright Mirko Ubović

Kapsel gerade, doppelt so lang wie der Kelch, behaart
mit 10 Zähnen aufspringend, Zähne  flach, abstehend

 

Stängel filzig behaart, Blätter linealisch, 25 - 70 mm lang, 0,5 - 1,5 mm breit 


Photo und copyright Mirko Ubović

Blätter der sterilen Triebe ähnlich den Stängelblättern


Photo und copyright Mirko Ubović

 

 

2        Blätter kurzhaarig, grün


Cerastium banaticum ssp banaticum (Rochel) Heuff.
(Banater Hornkraut)


Photo und copyright Felix Riegel

VI - VIII, Felsen (100 - 2600 m)
                  Nestos- Schlucht, Nordgriechenland, ca. 100 m ü.M. (Felix Riegel 07.05.2025)

Synonyme:
Cerastium grandiflorum var. banaticum Rochel

English name:
Banatian Chickweed

Weltweite Verbreitung:
Kosovo, North Macedonia, Albania,
Greece (S-Pindos, N-Pindos, N- Central, N- East, N- Aegean Isl.)
Romania
,
Bulgaria, Turkey

2n = 72

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- banaticum: aus dem Banat (historische Region, die Teile des heutigen Rumänien, Serbien und Ungarn umfasste)

Die andere Unterart Cerastium banaticum ssp. speciosum hat lanzettliche Blätter

 

Pflanze 15 - 30 cm groß
rasig wachsend, behaart oder verkahlend, mit sterilen Sprossen


Photo und copyright Felix Riegel

Blütenstand mit 3 - 7 Blüten
Tragblätter breit lanzettlich, mit breitem Hautrand


Photo und copyright Felix Riegel

Blüten weiß, 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 5 Griffel, 10 Staubblätter
Kronblätter doppelt so lang wie die Kelchblätter, tief ausgerandet, 


Photo und copyright Felix Riegel

Kelchblätter 6 - 8 mm lang, hautrandig, spitz, behaart

 

Kapsel gerade, doppelt so lang wie der Kelch, mit 10 Zähnen aufspringend

 

Stängel im oberen Teil kurzhaarig, nicht filzig
  Blätter linealisch, bis 50 mm lang, 1 - 2 mm breit, kurzhaarig, am Grund bewimpert

 

Blätter der sterilen Triebe ähnlich den Stängelblättern