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Dianthus- Pflanze zumindest teilweise behaart, klebrig, Blüten büschelig gehäuft, von Hochblättern umgeben, 
Kronblätter rot, schartig ausgerandet, punktiert

Außenkelchblätter so lang wie der Kelch
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Außenkelchblätter halb so lang wie der Kelch
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Photo und copyright Roland Tsantekidis

 

1     Außenkelchblätter so lang wie der Kelch


Dianthus armeria L.
(Büschel Nelke)

VI - IX, Wegränder, Gebüsche, Weinberge (0 - 1200 m)
              Donauwörth, Bahngruben, Bayern, 400 m ü.M. (08.07.2008(

Synonyme:
Raue Nelke
Caryophyllus armerius Moench

English name:
Deptford Pink

Nom francais:
Oeillet arméria

Nome italiano:
Garofano a mazzetti

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig bis zerstreut Westen, Mitte; Südosten ziemlich selten, fehlt Alpen und Alpenvorland; Norden und Osten selten und im Osten stark zurückgehend 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: R (sehr selten) [Neophyt], Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 1 (vom Aussterben bedroht), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 3 (gefährdet), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: 1 (vom Aussterben bedroht), Thüringen: 3 (gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, 
France, Corsica, Sardinia, Italy, 
Slovenia, Croatia, Serbia, Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Macedonia, Montenegro, Albania, 
Greece (Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl.),
England, Belgium, Denmark, Netherlands, Sweden, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Russia, Ukraine, Crimea, Iran

Eingebürgert in:
*Australia, *New Zealand, 
*USA, *Canada, *Hawaii, 
*Argentina, *Chile

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
-
armeria = ähnlich Armeria (Grasnelke)

 

 

 

Pflanze 30 - 60 cm groß
verzweigt, wenigstens oben rau behaart

Blüten zu 2 - 10 in Büscheln, von schmalen Hochblättern umgeben

Kelch, Hochblätter und oberer Teil des Stängels rau behaart
Außenkelchblätter ca. so lang wie der Kelch, in eine lange Granne auslaufend
Tragblätter linealisch, spitz, behaart

Blüten klein (1 cm im Durchmesser), mit weißen Punkten
Kronblätter nicht überlappend

Kapsel springt 4- zähnig auf

Samen schwarz, zusammengedrückt, spitz

Blätter 1 - 5 mm breit, bis 10 cm lang, linealisch, kahl oder behaart

 

 

2     Außenkelchblätter halb so lang wie der Kelch

Verbreitung: Berge von Sterea Ellas und Nordpeloponnes
Außenkelchblätter fast so lang wie der Kelch
Kronblätter kahl, am Grund mit dunkelroten Flecken
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Photo und copyright George Papagiannis


Außenkelchblätter ca. halb so lang wie der Kelch
Kronblätter mit einigen langen Haaren, mit weißen Flecken mit oder ohne dunkelrote Flecken
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Photo und copyright Lia Liakou

 

3     Kronblätter kahl, am Grund mit dunkelroten Flecken


Dianthus tymphresteus (Boiss. & Spruner) Boiss.
(Tymfristos Nelke)


Photo und copyright George Papagiannis

VI - VIII,  Steinige Hänge, Trockenrasen (1700 - 2200 m)
                   Mt. Chelmos, Peloponnes (George Papagiannis)

Synonyme:
Dianthus viscidus var. tymphresteus Boiss. & Spruner

English name:
Tymfristos Pink

Weltweite Verbreitung:
Greece (Peloponnes, Stera Ellas)

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- tymphresteus:
Der Tymfristos ist ein 2315 m hoher Berg in Sterea Ellas am südlichen Ende des Pindos-Gebirges.

 

 

 

                  

 

Pflanze niederliegend, mit zahlreichen Stängelb
Stängel 4 - 12 cm lang


Photo und copyright George Papagiannis

Blüten einzeln oder zu 1 - 3, fast sitzend, von Tragblättern umgeben

 

Blüten rosa, Kronblätter 6 - 9 mm lang, kahl, am Grund mit dunkelroten Flecken

 

Kelch 9 - 13 mm lang, kahl, behaart oder drüsig behaart
Kronblattunterseite rosa oder grünlichgelb

 

Kelch mit 4 Außenkelchblättern, die abrupt in eine schmale Granne übergehen, 
Außenkelchblätter fast so lang wie der Kelch

 

Stängel im oberen Teil +/- kahl, im unteren Teil drüsig oder kurzhaarig
Blattscheiden der Stängelblätter doppelt so lang wie der Stängeldurchmesser

Grundblätter 10 - 40 mm lang, 1 - 1,5 mm breit, mit 3 Adern, +/- stumpf, +/- drüsig behaart,
zur Blütezeit vertrocknet

 

 

 

4     Kronblätter mit einigen langen Haaren, mit weißen Punkten, mit oder ohne dunkelrote Flecken

Pflanze 10 - 25 cm groß
Blüten in Köpfchen zu 2 - 7, ohne dunkelrote Punkte
Kelch 3 - 4 mm breit, 10 - 18 mm lang, kahl, behaart oder drüsig behaart
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Photo und copyright Lia Liakou

Pflanze 25 - 45 cm groß
Blüten in Köpfchen zu 2 - 3, 
Kelch 2,5 - 3 mm breit, 17 - 23 mm lang, immer drüsig behaart
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Photo und copyright Roland Tsantekidis

 

5     Pflanze 10 - 25 cm groß, Kelch 3 - 4 mm breit, 10 - 18 mm lang, kahl, behaart oder drüsig behaart


Dianthus viscidus Bory & Chaub.
(Grisebachs Nelke)


Photo und copyright Lia Liakou

V - VIII,  Steinige Hänge, Phrygana, Waldlichtungen (400 - 1900 m)
                 Taygetos, Peloponnes (Lia Liakou 03.07.2016)
                 Chimarros, Nordgriechenland, ca. 100 m ü.M. (Felix Riegel 15.05.2024)

Synonyme:
Dianthus grisebachii Boiss.; 
Dianthus olympicus Boiss.; Dianthus parnassicus Boiss. & Heldr.; 

English name:
Viscid Pink

Weltweite Verbreitung:
Serbia, Macedonia, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl.), 
Bulgaria, European Turkey

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- viscidus: klebrig
- grisebachii:
benannt nach dem deutschen Botaniker August Heinrich Rudolf Grisebach (1814 - 1879).

 

 

                  

 

Pflanze 10 - 25 cm groß
niederliegend oder aufrecht


Photo und copyright Lia Liakou

Blüten in Köpfchen zu 2 - 7, fast sitzend, von Tragblättern umgeben

 

Blüten rosa, Kronblätter 6 - 9 mm lang, mit einigen langen Haaren, am Grund meist mit vielen weißen Punkten, ohne dunkelrote Punkte, vorne unregelmäßig gezähnt

 

Kelch 3 - 4 mm breit, 10 - 18 mm lang, kahl oder drüsig behaart, grün oder violett überlaufen, Kronblattunterseite rosa oder grünlichgelb, Kelch mit 4 Außenkelchblättern, die abrupt in eine schmale Granne übergehen, Außenkelchblätter ca. halb so lang wie der Kelch


Photo und copyright Felix Riegel

Stängel im oberen Teil +/- kahl, im unteren Teil drüsig oder kurzhaarig
Blattscheiden der Stängelblätter doppelt so lang wie der Stängeldurchmesser

Grundblätter 10 - 40 mm lang, 1 - 1,5 mm breit, mit 3 Adern, +/- spitz, +/- drüsig behaart,
zur Blütezeit vertrocknet

 

 

 

 

 

6     Pflanze 25 - 45 cm groß, Kelch 2,5 - 3 mm breit, 17 - 23 mm lang, immer drüsig behaart


Dianthus corymbosus Sm
(Schirmtraubige Nelke)


Photo und copyright Franck Le Driant

V - VIII,  Steinige Hänge, Phrygana, Waldlichtungen (400 - 1600 m)
                 Suseni, Rumänien, ca. 800 m ü.M. (Franck Le Driant 20.07.2025)
                 Strymonas, Nordgriechenland (Roland Tsantekidis 23.08.2016)

Synonyme:
Dianthus chalcidicus Halácsy; 
Dianthus corymbosus Poir.; Dianthus poiretianus Ser.

English name:
Corymbose Pink

Weltweite Verbreitung:
Serbia & Kosovo, Greece (E- Central, N- Central, N- East)
Turkey, European Turkey, Bulgaria

Etymologie:
- Dianthus: Götterblume (abgeleitet von griech. dios = Gott und anthos = Blume, Blüte)
- corymbosus: schirmtraubig

 

 

 

                  

 

Pflanze 25 - 45 cm groß
niederliegend oder aufrecht


Photo und copyright Franck Le Driant

Blüten in Köpfchen zu 2 - 3, fast sitzend, von Tragblättern umgeben

 

Blüten rosa, Kronblätter 6 - 9 mm lang, mit einigen langen Haaren, am Grund meist mit vielen weißen Punkten, mit oder ohne dunkelrote Punkte, vorne unregelmäßig gezähnt


Photo und copyright Franck Le Driant

Kelch 2,5 - 3 mm breit, 17 - 23 mm lang, immer drüsig behaart, grün oder violett überlaufen, Kronblattunterseite rosa oder grünlichgelb, mit 4 Außenkelchblättern, die abrupt in eine schmale Granne übergehen, Außenkelchblätter ca. halb so lang wie der Kelch


Photo und copyright Roland Tsantekidis

Stängel im oberen Teil +/- kahl, im unteren Teil drüsig oder kurzhaarig
Blattscheiden der Stängelblätter doppelt so lang wie der Stängeldurchmesser

Grundblätter 10 - 40 mm lang, 1 - 1,5 mm breit, mit 3 Adern, +/- spitz, +/- drüsig behaart,
zur Blütezeit vertrocknet