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Helianthemum - Blüten gelb, länger als die Kelchblätter, innere Kelchblätter behaart, mit erhabenen Adern, Außenkelchblätter kürzer als die inneren, Blätter +/- lanzettlich, oberseits mit einfachen Haaren, mit Nebenblättern

Kronblätter hellgelb
> 1

Kronblätter goldgelb
> 2

     

1      Kronblätter hellgelb


Helianthemum x sulphureum Willd.
(Schwefelgelbes Sonnenröschen)

VI - X, Trockenrasen
             Aschfeld bei Karlstadt, NSG Ammerfeld

Synonyme:
Keine

English name:
Sulphur Rock- Rose

Verbreitung in Deutschland:
Maintal

Gefährdung in Deutschland:
Keine Angaben

Weltweite Verbreitung:
Germany,
France, Italy
England

Bastard Helianthemum nummularia ssp. obscura x Helianthemum apenninum.

Diese Pflanze habe ich auf einer Exkursion mit mehreren anderen Forumsmitgliedern photographiert. Wir gingen damals davon aus, dass es sich um den Bastard Helianthemum canum x Helianthemum apenninum handelt, da beide Elternarten ebenfalls auf der Wiese wuchsen. Nach Rainer Lösch "Helianthemum x sulphureum und die Blüh- Phänologie der unterfränkischen Helianthemum- Arten" handelt es sich um bei diesem Bastard um Helianthemum x sulphureum. 

 


            

 

 

 

Pflanze 3 - 15 cm groß

Blüten hellgelb, in Trauben
Kronblätter nur 5 - 8 mm lang

Blätter eiförmig, mit Nebenblättern


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter unterseits mit Gabelhaaren und Borstenhaaren

 

 

2     Kronblätter goldgelb


Helianthemum nummularium (L.) Miller
(Gewöhnliches Sonnenröschen )

VI - X, Trockenrasen, Wiesen, Felsen (0 - 2500 m)
             Vordere Brenne Reisensburg
             Pfannental
             Walmendinger Horn

Zu den Unterarten

Synonyme:
Cistus nummularius L., 
Helianthemum grandiflorum ssp. glaucescens (Murb.) Holub 

English name:
Common Rock- Rose

Nom francais:
Hélianthème nummulaire

Nome italiano:
Eliantemo maggiore

Verbreitung in Deutschland:
Rheinland-Pfalz mäßig häufig, zerstreut Hessen, Süderbergland, Voralpenland, S-Harz, NO-Brandenburg; selten südliche Oberrheinebene, S-Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen, Weserbergland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: 3 (gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: nicht gefährdet, Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, 
France, Corsica, Italy, Sicily, 
Croatia, Serbia & Kosovo, Macedonia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), Ionian Isl., W- Aegean Isl., E- Aegean Isl.,  
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Ukraine, Crimea, Lebanon, Syria, Iran

 

Pflanze 10 - 20 cm groß

Blüten in Trauben, Blütenknospen eiförmig, gestielt

Blüten goldgelb, 5 Kronblätter, viele Staubblätter
Kronblätter 6 - 18 mm lang

Innere Kelchblätter mit erhabenen Adern, Adern kahl oder mit langen Haaren
Flächen zwischen den Adern kahl oder kurz sternhaarig, 
äußere Kelchblätter lanzettlich, ca. 1/3 so lang wie die inneren

Kapseln ca. so lang wie die Kelchblätter, mit 3 Klappen aufspringend


Photo und copyright Tina Schulz

Blätter gegenständig, 5 - 50 mm lang, 2 - 15 mm breit, am Rand flach oder umgerollt,
Seitenadern undeutlich, Nebenblätter lanzettlich, länger als der Blattstiel

Obere Blätter lineal- lanzettlich 

Untere Blätter eiförmig, oberseits grün, behaart bis fast kahl

Blätter unterseits je nach Unterart kahl oder dicht sternhaarig filzig