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Scabiosa - Blüten violett - Rosettenblätter und untere Stängelblätter gezähnt oder fiederschnittig, 
Kelchborsten zumindest im oberen Teil des Köpfchen lang
, Kelchborsten rötlich

Diese Gruppe wird von einigen Autoren als eigene Gattung Sixalix aufgefasst zu der ca. 12 Arten gehören.

Verbreitung: Portugal, Spanien
Kelchborsten im unteren Teil fehlend oder kurz
> 1


Photo und copyright Miguel Porto

Im Mittelmeerraum weit verbreitet und häufig
Kelchborsten bei allen Blüten vorhanden
> 2

 

1      Kelchborsten im unteren Teil fehlend oder kurz


Scabiosa galinanoi
(Galiano- Skabiose)


Photo und copyright Miguel Porto

V - VI, Brachland, Weiden, Ruderalstellen, Straßenränder (100 -1100 m)
             

Synonyme:
Scabiosa gracilis Boiss., Scabiosa semipapposa var. gracilis Boiss.

English name:
Galiano Scabious

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain

Benannt nach Emilio Fernandez Galiano (* 1921)

Eine weitere Art dieser Gruppe ist Scabiosa semipapposa Salzm. ex DC. (syn. Sixalix semipapposa (DC.) W. Greuter & Burdet). Nach der Publikation von Juan Antonio Devesa "Scabiosa galianoi - a new name for Scabiosa gracilis - 2004" kommt Scabiosa semipapposa nur in Nordafrika vor. Die Unterschiede zwischen Scabiosa semipapposa und Scabiosa galianoi sind in dieser Publikation beschrieben. In der Flora europaea wird diese Sippe fälschlicherweise als Scabiosa semipapposa bezeichnet.

 

 

 

 

 

Pflanze 20 - 80 cm groß


Photo und copyright Miguel Porto

Blau blauviolettviolett,  randlich vergrößert

  
Photo und copyright Miguel Porto

Blüten 5-spaltig


Photo und copyright Miguel Porto

Köpfchen zur Fruchtzeit eiförmig, Außenkelch wellig, mit nach innen eingerolltem Saum
Innenkelch aus dem Außenkelch hervor stehend


Photo und copyright Miguel Porto

 Kelchborsten an jungen Pflanzen violett, im unteren Teil fehlend oder kurz


Photo und copyright Miguel Porto

Hüllblätter grün, meist kürzer als die Blüten


Photo und copyright Miguel Porto

Stängelblätter gefiedert


Photo und copyright Miguel Porto

Untere Blätter ungeteilt, ganzrandig oder gezähnt oder fiederschnittig

 

 

 

2     Kelchborsten bei allen Blüten vorhanden


Scabiosa atropurpurea
(Samt- Skabiose)

IV - XI, Brachland, Küsten, Ruderalstellen, Straßenränder (0 - 900 m)
                Korfu, Bergdorf bei Messongi
                Imperia, Villa Giada (Italien)
                Kakopetros, Kreta (210.05.2016)

Zu den Unterarten und Sorten

Synonyme:
Dunkelrote Skabiose
Sixalix atropurpurea (L.) W. Greuter & Burdet; 
Scabiosa maritima, Scabiosa grandiflora Scop.
Asterocephalus atropurpureus Spreng.; Cyrtostemma atropurpureum Spach; Scabiosa major Hort. ex Vilm.; Spongostemma atropurpureum Van Tiegh., Sixalix maritima (L.) Rottenst.; Asterocephalus acutiflorus Reichb.; Asterocephalus ambiguus Reichb.; Asterocephalus atropurpureus Reichb.; Asterocephalus maritimus Spreng.; Cyrtostemma maritimum Fourr.; Scabiosa acutiflora Reichb.; Scabiosa ambigua Tenore; Scabiosa angulata Rafin.; Scabiosa arvensis Ucria ex DC.; Scabiosa ateridoi Pau; Scabiosa bailleti Timb.; Scabiosa calyptocarpa St. Amans; Scabiosa columbaria Willk. ex Willk. & Lange; Scabiosa cupani Guss.; Scabiosa integrata Hoffmgg. & Link; Scabiosa maritima L.; Scabiosa odora Salisb.; Scabiosa rosea Hort. ex Steud.; Scabiosa saviana Reichb.; Scabiosa transsilvanica Sprun. ex Nym.; Scabiosa wulfeniana Hort. ex Reichb.; Sclerostemma atropurpureum Schott; Spongostemma acutiflorum Van Tiegh.; Spongostemma maritimum Van Tiegh.; Spongostemma savianum Van Tiegh.

English name:
Mediterranean Scabious, Mourningbride

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Baleares, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete
Turkey, Bulgaria, Azores

Eingebürgert in:
*Germany, *England, *Malta

 

 

 

 

 

Pflanze 20 - 80 cm groß

Blüten 5-spaltig randlich vergrößert,

blauviolett bis dunkelviolett

  

Kelchborsten an jungen Pflanzen violett

Hüllblätter grün, meist kürzer als die Blüten

Blüten mit Innen- und Außenkelch
Außenkelch längsgefurcht, Rippen oberwärts erweitert, zusammenfließend, ,
mit eingerolltem schmalen Saum, Innenkech mit 5 langen Borsten

Köpfchen zur Fruchtzeit zylindrisch
Innenkelch bei fruchtenden Köpfchen deutlich länger als der Außenkelch

bis eiförmig

Ältere Kelchborsten hellbraun, deutlich länger als der Außenkelch
auf einem langen Stiel sitzend

Stängelblätter gefiedert

Untere Blätter meist ungeteilt oder fiederschnittig