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Gattung: Aldrovanda (Wasserfalle)

Weltweit nur 1 Art:


Aldrovanda vesiculosa L.
(
Gewöhnliche Wasserfalle)


Photo und copyright Harald Geier

VII - VIII, Seen, Tümpel
                  
Köln, Wahner Heide, Nordrhein- Westfalen, angesalbt (Harald Geier 25.08.2012)
                   Pískovna Cep, Tschechien, Erhaltungskultur (Stefan Lefnaer 05.09.2020)

Synonyme:
Drosera aldrovanda F.Muell.; 
Aldrovanda generalis E.H.L.Krause; Aldrovanda verticillata Roxb.;

English name:
Common Aldrovanda, Waterwheel

Nom francais:
Aldrovanda à vessies

Nome italiano: 
Aldrovanda vescicolosa

Verbreitung in Deutschland:
Früher sehr selten SW-BY (Krs. Lindau) und BB, heute erloschen. 
Einzelne rezente Funde in NW und BY sind Ansalbungen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 1 (vom Aussterben bedroht), Baden-Württemberg: mit Einbürgerungstendenz, Bayern: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 1 (vom Aussterben bedroht) 
Besonders geschützte Art

Weltweite Verbreitung:
+Austria, +Germany, Switzerland, 
+France, +Italy, Croatia, Serbia & Kosovo, Macedonia, 
+Slovakia, Hungary, Poland, Bulgaria, Romania, Belarus, European Russia, Ukraine, Kazakhstan, 
Australia, Ghana, Burundi, Cameroon, Rwanda, Chad, Sudan, Tanzania, Zambia, Botswana, Madagascar, China, Japan, Timor, India

Etymologie:
- Aldrovanda: benannt nach Ulysses Aldrovandi (1522 - 1605), italienischer Arzt und Biologe
- vesiculosa: mit Blasen 

Wird als Aquarienpflanze verkauft
Fleischfressende Pflanze (ernährt sich z.B. von Wasserflöhen)
Die Vermehrung erfolgt vegetativ oder bei winterharten Formen durch Turionen.
In Deutschland und Österreich vor 30 Jahren ausgestorben. Die heutigen Vorkommen in Deutschland sind angesalbt.

Die Sippen in den tropischen Gebieten Australiens bilden keine Turionen.

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß


Photo und copyright Stefan Lefnaer

frei schwimmend, wurzellos


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Blüten erheben sich über den Wasserspiegel, selten ausgebildet, nur wenige Stunden geöffnet


Photo und copyright Ashitaka-f

mit 5 grünlich- weißen Kronblättern, 5 grünen Kelchblätter, 5 Staubblätter, 5 Griffel


Photo und copyright Ashitaka-f

Früchte kugelig, von den Kelchblättern umschlossen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter zu 5 - 9 wirtelig angeordnet


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Die Blätter sind zu einer Klappfalle umgebildet: Blattspreite muschelförmig, ohne Drüsententakeln, nach Berührung zusammenklappend, mit einem blattstielartigen Blattgrund mit 6 gezähnten Borsten


Photo und copyright Stefan Lefnaer