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Armeria - Pflanze krautig, Blätter nicht stechend, linealisch, 1 - 3 mm breit, meist 1- nervig

Endemit des Benninger Ried bei Memmingen
Blüten purpurn, junge Hüllblätter braun oder braunrot
äußere Hüllblätter kürzer als die inneren
> 1


Blüten rosa, junge Hüllblätter grün oder hellbraun
äußere Hüllblätter so lang oder länger als die inneren
> 2

 

1     Blüten purpurn, Junge Hüllblätter braun oder braunrot


Armeria purpurea W.D.J. Koch
(Purpur- Grasnelke )

V - VI, Kalkmoore (600 - 650 m)
             Benningen bei Memmingen, Benninger Ried, 605 m ü.M. (27.05.2006)

Synonyme:
Armeria maritima ssp. purpurea (W.D.J.Koch) Á.Löve & D.Löve (Name im Rothmaler)

English name:
Purple Thrift

Verbreitung in Deutschland:
Nur im Benninger Ried bei Memmingen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 1 (vom Aussterben bedroht), 
Bayern: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Germany

Etymologie:
- Armeria: ar mar (keltisch) = am Meer
- maritima: Meer, Strand
- purpurea: purpurn

siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Purpur-Grasnelke

 

 

Pflanze bis 40 cm hoch

Blüten rosa bis purpurn, in köpfchenförmigen Blütenständen, 

Blüten mit 5 Staubblättern und 5 Griffeln
Kronblätter ausgerandet, purpurn, nur am Grund verwachsen

Kelchblätter trichterförmig, mit trockenem, 5-zipfligen Saum

Köpfchen mit Hochblatthülle, mit inneren und äußeren Hüllblättern
innere Hüllblätter 12 - 20 mm lang, breit eiförmig, nicht zugespitzt

Äußere Hüllblätter eiförmig, kürzer als die inneren

Blätter rosettig, linealisch, 50 - 120 mm lang,  2 mm breit, kahl, einnervig

 

 

2       Blüten rosa, Junge Hüllblätter grün oder hellbraun


 Armeria maritima (Mill.) Willd.
(Gewöhnliche Grasnelke)

V - XI, Trockenrasen, Moore, alpine Rasen 
             Strübbel, Schleswig- Holstein, zwischen Deich und Nordsee, 1 m ü.M. (24.05.2013)
             Wiesentheid, Unterfranken, Trockenrasen, ca. 300 m ü.M. (05.07.2009)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Armeria vulgaris Willd.

English name:
Common Thrift

Nom francais:
Arméria maritime

Nome italiano: 
Spillone costiero

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig bis zerstreut Nordosten in Sandgebieten (westlich bis O-NI); 
selten und lokal im Süden

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3- (gefährdet), 
Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: 2 (stark gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 3 (gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 ( gefährdet), Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet) , Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: 2 (stark gefährdet)
Gesetzlich geschützt

Weltweite Verbreitung: 
Germany, Austria, Switzerland,
Portugal, Spain
France, Italy, 
England, Ireland, Belgium, Netherland, Denmark, Norway, Sweden, Finland, Faroer Isl., Iceland, Czech Republic, Slovakia, Poland, Romania, Baltic States, Ukraine, Belarus, Russia

Etymologie:
- Armeria: ar mar (keltisch) = am Meer
- maritima: Meer, Strand

 

 

 

 

Pflanze 5 bis 50 cm hoch


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten in köpfchenförmigen Blütenständen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten rosa, 5 Kronblättern, 5 Staubblättern 5 Griffel


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kelch 5- teilig, verwachsen, behaart, im oberen Teil erweitert, trockenhäutig, 
in 5 Grannen auslaufend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Hüllblätter meist grün oder hellbraun


Photo und copyright Stefan Lefnaer

je nach Unterart:
Äußere Hüllblätter 2 - 4 mm lang, meist stumpf, so lang oder etwas länger als die inneren

oder: äußere Hüllblätter 10 - 25 mm lang, lanzettlich, lang zugespitzt

Blätter linealisch, 30 - 150 mm lang, 1 - 3 mm breit, meist 1- nervig