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Spiraea - Blüten weiß, in +/- sitzenden Trugdolden

Staubblätter viel kürzer als die Kronblätter
Blätter schmal lanzettlich, scharf gesägt
> 1

Staubblätter 1/3 - 1/2 so lang wie die Kronblätter
Blätter elliptisch, im vorderen Teil gesägt
> 2

Staubblätter 1/2 so lang  bis so lang wie die Kronblätter
Blätter eilänglich, +/- ganzrandig
> 3

   

 

1       Blätter schmal lanzettlich, scharf gesägt


Spiraea thunbergii Sieb. ex Bl.
(
Thunbergs Spierstrauch)

IV- V, Zierstrauch, 
             Botanischer Garten Würzburg (30.04.2011)

Synonyme:
Spiraea crenata Thunb., Spiraea thompsoni hort.

English name:
Thunberg's Meadowsweet

Nome italiano:
Spirea di Thunberg

Verbreitung in Deutschland:
Häufig als Ziergehölz gepflanzt

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Japan (Honshu, Shikoku, Kyushu), 

Eingebürgert in:
*Switzerland, 
*China, *Taiwan, *USA, *Canada

Benannt nach dem schwedischen Botaniker, Arzt und Naturforscher 
Carl Peter Thunberg (1743 - 1828).

 

 

 

 

Pflanze bis 1,5 m groß

Blüten zu 3 - 5 auf dünnen kahlen Stielen,
in sitzenden Dolden an seitlichen Kurztrieben

 

Staubblätter viel kürzer wie die Kronblätter
Kelchblätter aufrecht

Früchte, mit spreizenden Griffeln

Zweige rotbraun, kantig, anfangs behaart

Blätter schmal lanzettlich, 2 - 4 cm lang, spitz
scharf gesägt, kahl

Herbstfärbung orange bis scharlachrot

 

 

2      Blätter im oberen Drittel gesägt, Staubblätter 1/3 - 1/2 so lang wie die Kronblätter


Spiraea x arguta Zab.
(
Braut- Spierstrauch)

V- VII, Zierstrauch
             Botanischer Garten Ulm (20.04.2011)

Bastard Spiraea thunbergii Sieb. ex Bl. und Spiraea x multiflora Zab.
(Spiraea x multiflora ist der Bastard Spiraea crenata L. x Spiraea hypericifolia L.)

Synonyme:
Schneespiere

English name:
Garland Meadowsweet

Verbreitung in Deutschland:
Sehr häufig gepflanztes Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Nur aus Gartenherkunft bekannt

 

 

 

 

Pflanze bis 1,5 m groß
Triebe bogig überhängend

Strauch reich blühend, sehr häufig gepflanzt

Äste mit vielen Dolden

Blütenstand doldig, 4 - vielblütig, teilweise gestielt und mit kleinen Laubblättern am Grund

Dolden sitzend, entlang der vorjährigen Zweige

Blüten weiß, ca. 8 mm im Durchmesser, 
Staubblätter 1/3 bis höchstens 1/2 so lang wie die Kronblätter

Blätter eilänglich,  3 - 4 cm lang

Blätter mindestens im oberen Drittel scharf gesägt, frischgrün

Blätter am Stängel herablaufend, dadurch wirkt der Stängel kantig, Triebe behaart

 

 

3      Blätter ganzrandig, elliptisch, Staubblätter 1/2 bis so lang wie die Kronblätter

Blätter eilänglich, spärlich behaart oder kahl
mit 3 deutlichen längs verlaufenden Nerven
> 4


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blätter zumindest unterseits graufilzig
oft nur mit 1 deutlichen längs verlaufenden Ader
> 5

 

4         Blätter spärlich behaart oder kahl


Spiraea hypericifolia L.
(
Johanniskrautblättriger- Spierstrauch)


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

V- VII, Zierstrauch, Waldlichtungen, Ufer, steinige Hänge (300 - 1900 m)
             Mount Chimgan, Usbekistan (Tulkin Tillaev 05/07/2016)
             Río Salazar, Navarra, Spanien (Jose Quiles)
             Salles-la-Source, Frankreich (Alain Poirel 23.05. 2015)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Spiraea obovata Waldst. & Kit. ex Willd.; Spiraea hispanica (Willd.) Hoffmanns. & Link; Spiraea flabellata Bertol. ex Guss.; Spiraea rhodoclada Levier

English name:
Iberian Meadowsweet

Nom francais:
Spirée à feuilles de millepertuis

Nome italiano: 
Spirea con foglie di iperico

Verbreitung in Deutschland:
Selten gepflanztes Ziergehölz. Selten verwildert

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, France, 
Azerbaijan, Armenia, Bulgaria, Georgia [Caucasus], Moldavia, European Russia, Northern Caucasus, Crimea, Ukraine, Siberia, Uzbekistan, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Turkey, China, Mongolia, Russia (Siberia), Nepal, Pakistan (Hazara), Jammu & Kashmir (Kashmir), N-India, 

Eingebürgert in:
*Italien (Umbrien, Marken, Abruzzen, Molise), Croatia*,
Belgium*, USA*

 

 

 

 

Pflanze bis 2 m groß


Photo und copyright Alain Poirel

Trugdolden +/- sitzend an den vorjährigen Trieben


Photo und copyright Alain Poirel

Kelchblätter dreieckig, kahl


Photo und copyright Alain Poirel

Blüten weiß, kreisrund, ca. 6 mm im Durchmesser, 
Staubblätter kürzer als die Kronblätter


Photo und copyright Alain Poirel

Früchte spreizend, +/- kahl

Blätter 2 - 3,5 cm lang, je nach Unterart eiförmig


Photo und copyright Alain Poirel

oder länglich elliptisch


Photo und copyright Tulkin Tillaev

Blätter am Grund keilig, ganzrandig oder im oberen Teil mit einigen Zähnchen
mit 3 deutlichen längs verlaufenden Nerven, kurz gestielt


Photo und copyright Carlos Aguiar

 

 

5     Blätter zumindest unterseits graufilzig


Spiraea x cinerea Zab.
(
Aschgrauer Spierstrauch)

V- VII, Zierstrauch
             Günzburg, Feuerbachstr. (26.04.2011)

Bastard Spiraea cana x Spiraea hypericifolia

Synonyme:
Weiße Rispenspiere, Frühe Brautspiere

English name:
Ashgrey Meadowsweet

Verbreitung in Deutschland:
Häufig als Ziergehölz

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Nur aus Gartenherkunft bekannt

Häufigste Sorte:
'Grefsheim'

 

 

 

 

Pflanze bis 1,5 m groß

An einem Ast finden sich doldige (wie bei Spiraea hypericifolia) und trugdoldige (wie bei Spireaea cana) Blütenstände, Blütenstände seitlich entlang der vorjährigen Zweige

Blüten weiß, ca. 8 mm im Durchmesser, 
Staubblätter 1/2 bis genau so lang wie die Kronblätter

Triebe kantig, braun, gestreift, filzig behaart

Blätter länglich,  2,5 - 3,5 cm lang, meist ganzrandig seltener mit 1 - 2 Zähnen an der Spitze
graufilzig