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Arenaria - Pflanze 10 - 25 cm groß, mit langen Internodien, Blüten weiß, in Zymen, 5 Kronblätter, Kronblätter vorne abgerundet, kürzer als der Kelch, Kelch mit langen Drüsenhaaren, Blätter lanzettlich oder eiförmig, Kapsel bauchig erweitert
- Verbreitung: Griechenland -

Verbreitung: Ikaria, Kalimnos
Pflanze schlank, Kelchblätter 2,5 - 3 mm lang
> 1

 

Weit verbreitete Art
Pflanze +/- robust, Kelchblätter 3 - 4,5 mm lang
> 2

 

1       Verbreitung: Ikaria, Kalimnos, Pflanze schlank, Kelchblätter 2,5 - 3 mm lang


Arenaria runemarkii Phitos
(Runemarks Sandkraut)


Photo und copyright

IV - V, Felsige Hänge, Mauern (250 - 700 m)
             

Synonyme:
Keine

English name:
Runemark's Sandwort

Weltweite Verbreitung:
Greece (Ikaria, Kalimnos)

2n = 20

Etymologie:
- Arenaria: arena = Sand
- runemarkii: benannt nach dem schwedischen Botaniker und Erforscher der Ägäischen Flora P. Hans B. Runemark (1927 – 2014).

Nach Flora Hellenica steht Arenaria runemarkii morphologisch zwischen Arenaria leptoclados (schlanker Wuchs, kleine Kelchblätter) und Arenaria serpyllifolia (kugelige Kapsel, +/- große Samen)

 

 

Pflanze 4 - 20 cm groß
locker, unregelmäßig verzweigt, mit langen Internodien, ohne vegetative Sprosse

 

Blütenstand zymös, Blütenstiele lang, fädlich
Blüten weiß,
5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 10 Staubblätter, 3 Griffel
Kronblätter kürzer als die Kelchblätter

 

Kelchblätter 2,5 - 3 mm lang, lanzettlich, spitz, 3- aderig

 

Kapseln kugelig, ca. so lang wie der Kelch
Samen 0,5 - 0,5 mm, nierenförmig, schwarz

 

Stängel im oberen Teil drüsig behaart, im unteren Teil mit drüsenlosen Haaren
obere Blätter sitzend, 2 - 7 mm lang, eilanzettlich, spitz, untere Blätter spatelig, gestielt

 

 

 

2       Weit verbreitete Art, Pflanze +/- robust, Kelchblätter 3 - 4,5 mm lang


Arenaria serpyllifolia L.
(Thymianblättriges Sandkraut)

V - IX, Äcker, Trockenrasen (0 - 2000 m)
             Günzburg, Garten Feuerbachstr., Deutschland (19.05.2019)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Quendel- Sandkraut
Alsine serpyllifolia (L.) Crantz

English name:
Thyme-leaved Sandwort

Nom francais:
Sabline à feuilles de serpolet

Nome italiano:
Arenaria con foglie di serpillo

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, Z-Hessen und Voralpenland selten, Nordosten nur Einzelfunde

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Malta, 
Croatia, Slovenia, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Macedonia, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., Crete)

England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Finland, Norway, Sweden,
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Crimea, Ukraine, Iran, Iraq, Lebanon, Saudi Arabia, Syria, Yemen, Afghanistan, Pakistan, China, Taiwan, Japan, Korea, India, Nepal
Tunisia, Algeria, Morocco, Ethiopia, Eritrea, Egypt

Eingebürgert in:
*New Zealand, *Haiti, *Chile, *Uruguay, *Argentina, *Lord Howe Isl., *Hawaii, *St. Pierre and Miquelon, *Canada, *USA, *Australia, *Tasmania

Etymologie:
- Arenaria: arena = Sand
- serpyllifolia: thymianblättrig (Thymus serpyllum = Sand- Thymian)

Zur Unterscheidung von Arenaria serpyllifolia und Arenaria leptoclados:
 "
Arenaria leptoclados – Dünnstängeliges Sandkraut und Arenaria serpyllifolia s. str. – Quendelblättriges Sandkraut", Bomble 2017

Weitere Unterscheidungsmöglichkeit Arenaria serpyllifolia - Arenaria leptoclados:
www.flora-deutschlands.de/Dateien/Dateien_2011/Arenaria.pdf

 

Pflanze 2 - 15 cm groß
aufrecht oder aufsteigend, verzweigt, ohne vegetative Sprosse

Blüten weiß, 5 - 8 mm im Durchmesser, Blütenstiel dick (0,15 - 0,25 mm)
5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 10 Staubblätter, Staubbeutel meist rosa
Kronblätter 2 - 3 mm lang, kürzer als die Kelchblätter

Blüten mit 3 Griffeln


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kelchblätter 3 - 4 mm lang, spitz, hautrandig
Kapseln 3 - 4 mm lang, unten bauchig erweitert
, ca. 1,5 mal so lang wie breit
Hält man eine Frucht zwischen Daumen und Zeigefinger ans Ohr und drückt sie zusammen, so geben ihre dicken und ziemlich starren Wände mit deutlich hörbarem Knacken nach

Fruchtstiele 1 - 2 mal so lang wie der Kelch
Kelch oft kürzer als die reife Kapsel

Kapsel öffnet mit 6 Zähnen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Samen 0,5 - 0,7 mm lang, nierenförmig, schwarz, warzig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel je nach Unterart kahl, behaart oder drüsig

Blätter 4 - 8 mm lang, 2 - 4 mm breit, eiförmig, 1 - 2,5 mal so lang wie breit,
die oberen sitzend, die unteren in einen kurzen Stiel verschmälert

Pflanze im vegetativen Zustand