Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Unterarten von Cerastium arvense

Verbreitung: Rumänien, ?Serbien, ?Kosova
Blätter am Grund keilig, kurz gestielt
1

Blätter sitzend
2

 

1         Blätter am Grund keilig, kurz gestielt


Cerastium arvense ssp. lerchenfeldianum (Schur) Asch. & Graebn.
(Lerchenfelds Hornkraut)

 

IV - VII, Felsige Hänge
                

Synonyme:
Cerastium lerchenfeldianum Schur

English name:
Lerchenfeld's Chickweed

Weltweite Verbreitung:
?Serbia, ?Kosovo,
?Poland, ?Hungary, Romania

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- arvense: Acker
- lerchenfeldianum: benannt nach Johann von Lerchenfeld (1778–1843),
österreichischer Botaniker, der besonders in Siebenbürgen (Rumänien) tätig war

Nach Kew kommt Cerastium arvense ssp lerchenfeldianum nur in Rumänien vor, nach World Plants außer in Rumänien auch in Serbien, Kosovo, Polen und Ungarn

 

 

 

 

Pflanze 10 - 25 cm groß

 

Blütenstand 3 - 7- blütig
Kronblätter doppelt so lang wie die Kelchblätter

 

Kelchblätter 5 - 7 mm lang, lanzettlich, spitz

 

Früchte 8 mm, länger als die Kelchblätter, Zähne flach

 

Blätter länglich- lanzettlich, 10 - 20 mm lang, 2 - 6 mm breit, Basis abgerundet
+/- kahl

 

 

 

2       Blätter sitzend


Blätter oberseits behaart
nichtblühende Triebe fast so lang wie die fertilen
> 3

Alpenpflanze
Blätter oberseits kahl oder nur am Grund bewimpert, 
nichtblühende Triebe kürzer als die fertilen
> 4


Photo und copyright Ursula Burri

 

3     Blätter oberseits behaart


Cerastium arvense ssp. arvense L.
(Gewöhnliches Acker- Hornkraut)

IV - VII, Äcker, Ruderalstellen, Trockenrasen (0 - 2800 m)
                Günzburg, Hintere Brenne, ca. 450 m ü.M. (25.05.2020)

Synonyme:
Centunculus rigidus Scop., Cerastium arvense ssp. commune Gaud., Cerastium arvense ssp. rigidum (Scop.) Hegi, Cerastium ciliatum Waldst. & Kit., Cerastium commune (Gaud.) F. Herm., nom. inval. (sine basion.), Cerastium rigidum (Scop.) Vitman

English name:
Field Chickweed

Nom francais:
Céraiste des champs

Nome italiano: 
Peverina dei campi

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: V (Vorwarnliste), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain (widespread), 
France (widespread), Italy (widespread), 
Croatia, Serbia, Slovenia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Albania,
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Sweden, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Russia, 
Morocco

Eingebürgert in:
*Canary Isl., *Finland, *Norway, *USA

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- arvense: Acker

 

 

 

 

Pflanze 10 - 25 cm groß

Blütenstand 3 - 7- blütig
Kronblätter 11 -14 mm lang, Kelchblätter 5 - 7 mm lang

Früchte 1 - 2 x so lang wie die Kelchblätter

Blütentragende Stängel meist oberwärts drüsig, die nichtblühenden meist drüsenlos und fast so lang wie die blühenden

Stängel derb, mit abstehenden Haaren, 

Blätter länglich- lanzettlich, 10 - 30 mm lang, 2-3 mm breit, 
lineal- lanzettlich, behaart oft auch drüsig

 

 

4        Blätter oberseits kahl


Cerastium arvense ssp. strictum (L.) Gaudin
(Steifes Acker- Hornkraut)


Photo und copyright  Julia Kruse

IV - VII, Alpine Steinrasen, Felsschutt (1500 - 2800 m)
                Lago Luzzone, Tessin, Schweiz, 2100 m ü.M. (Julia Kruse 31.07.2009)
                Monte Bodone, Trentino, Italien (Andrea Moro 12.06.2006)

Synonyme:
Cerastium arvense subsp. strictum (W. D. J. Koch) Schinz & R. Keller (Name in der Flora Helevetica)
Cerastium arvense var. strictum W.D.J.Koch
Cerastium strictum Haenke,
Cerastium kochianum Iamonico

English name:
American Field Chickweed

Nom francais:
Céraiste raide

Nome italiano: 
Peverina dei campi a foglie strette

Verbreitung in Deutschland:
Die in den Alpen ansonsten verbreitete subsp. strictum (W.D.J.Koch) Schinz & Keller wurde fälschlicherweise auch für die Bayer. Alpen gemeldet (Lippert & Meierott 2018).

Weltweite Verbreitung:
Austria, Switzerland, 
France (Alpen, Pyrenäen), Italy (widespread), 
Slovenia, Croatia, Kosovo, 
Slovakia, Greenland,
Kazakhstan, Korea, Mongolia, Russia  
Canada, Alaska, USA

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- arvense: Acker
- strictum: steif aufrecht

 

Pflanze 3 - 10 cm groß, Blütenstand 1 - 3- blütig


Photo und copyright Andrea Moro

sterile Triebe viel kürzer als die blühenden Triebe


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Kronblätter 8 - 11 mm lang, tief eingeschnitten


Photo und copyright Ursula Burri

Kelchblätter 4 - 6 mm lang
Hochblätter bis zur Spitze behaart, undeutlich hautrandig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Kapsel ca. so lang wie der Kelch

Stängel kahl oder angedrückt behaart


Photo und copyright  Julia Kruse

Blätter länglich- lanzettlich, 6 - 15 mm lang, 1 - 4 mm breit, 
oberseits kahl oder nur am Grund bewimpert


Photo und copyright Ursula Burri